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Klemperer, Victor: LTI

Klemperer, Victor: LTI. Notizbuch eines Philologen

Hrsg.: Fröhlich, Elke
416 S.

ISBN: 978-3-15-010743-0
EUR (D): 23,95 *

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LTI, die Analyse der Sprache und der Unkultur des Nationalsozialismus, ist sowohl Geschichtsschreibung als auch ein Dokument ersten Ranges von der Selbstrettung eines Sprach- und Literaturwissenschaftlers in hoffnungsloser Zeit. Klemperer hat es sich bei seinem Überlebenskampf immer wieder selbst eingeschärft: »Beobachte, studiere, präge dir ein, was geschieht, halte fest, wie es eben jetzt sich kundgibt und wirkt.« Denn: »Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung da.«

Die Neuausgabe von Elke Fröhlich korrigiert auf der Basis der von Victor Klemperer autorisierten Ausgaben Irrtümer und Fehler, die sich im Lauf der Druck- und Erfolgsgeschichte von LTI eingeschlichen haben, bietet also einen verbesserten Text und erschließt in ihrem Kommentar sowohl den detailreichen zeitgeschichtlichen als auch den immensen Bildungshintergrund des Romanisten Klemperer zum besseren Verständnis seines großen Werks.



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Inhaltsverzeichnis

Heroismus (Statt eines Vorwortes)

I LTI
II Vorspiel
III Grundeigenschaft: Armut
IV Partenau
V Aus dem Tagebuch des ersten Jahres
VI Die drei ersten Wörter nazistisch
VII Aufziehen
VIII Zehn Jahre Faschismus
IX Fanatisch
X Autochthone Dichtung
XI Grenzverwischung
XII Interpunktion
XIII Namen
XIV Kohlenklau
XV Knif
XVI An einem einzigen Arbeitstag
XVII System und Organisation
XVIII Ich glaube an ihn
XIX Familienanzeigen als kleines Repetitorium der LTI
XX Was bleibt?
XXI Die deutsche Wurzel
XXII Sonnige Weltanschauung (aus Zufallslektüre)
XXIII Wenn zwei dasselbe tun …
XXIV Café Europe
XXV Der Stern
XXVI Der jüdische Krieg
XXVII Die jüdische Brille
XXVIII Die Sprache des Siegers
XXIX Zion
XXX Der Fluch des Superlativs
XXXI Aus dem Zug der Bewegung …
XXXII Boxen
XXXIII Gefolgschaft
XXXIV Die eine Silbe
XXXV Die Wechselbrause
XXXVI Die Probe aufs Exempel
»Wejen Ausdrücken« (Ein Nachwort)

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Kommentar
Nachwort
Autorinformation

Die Herausgeberin:
Elke Fröhlich
war Mitarbeiterin des Instituts für Zeitgeschichte in München und hat dort die Tagebücher von Joseph Goebbels herausgegeben.
Pressestimmen

Mit der neuen LTI-Ausgabe steht eines der wichtigsten Bücher aus der unmittelbaren Nachkriegszeit erstmals in einer zeitgemäßen Form bereit.
...
Das Buch, das die Edition der Tagebücher überflüssig machen sollte, ist anspruchsvolle, fesselnde Lektüre.
Die Welt

Solche Einblicke in Sprache und Zeit des Dritten Reiches verleihen Klemperers „LTI“ bleibenden Wert. Seine Mischung von Anekdote und Analyse und sein Sinn für das Groteske auch im Tragischen machen es zu einem lebendigen Dokument geistiger Souveränität gegenüber Demütigung und Terror.
Spiegel online

Die Historikerin Elke Fröhlich hat das Buch neu herausgegeben, mit einem Nachwort und höchst aufschlussreichen Erläuterungen.
Sächsische Zeitung

Elke Fröhlich hat jetzt eine Neuedition besorgt, die sich nicht zuletzt durch einen ebenso umfangreichen wie gründlichen, fast 80 Seiten umfassenden Kommentar auszeichnet, der manches, was dem heutigen Leser verborgen bliebe, erschließt.
Badische Neueste Nachrichten

Mehr als viele andere Publikationen sagt ein sprachkritisches Werk Klemperers etwas über diese Zeit. In „LTI – Notizbuch eines Philologen“ demaskiert er die „Lingua Tertii Imperii“, die Sprache des Dritten Reiches.
dpa in Der Neue Tag

Die Neuausgabe des LTI nach der Ausgabe letzter Hand wurde von Elke Fröhlich herausgegeben und kommentiert. Es ist die beste und durch den vorzüglichen Kommentar informativste Ausgabe des LTI, die greifbar ist. Auch eine Editionsgeschichte gehört zu dieser Ausgabe, in der man mit Erstaunen liest, dass das LTI in der DDR zunächst zensiert wurde, erst in den 50er Jahren erschien eine ungekürzte Ausgabe.
Lübecker Nachrichten

Wir überlassen einem Meister der Sprachkritik das Feld. Victor Klemperer analysierte in Tagebucheinträgen unter dem Kürzel LTI die "Sprache des Dritten Reiches“.
Sonntag Aktuell

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