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Hebel, Johann Peter: Schatzkästlein

Hebel, Johann Peter: Schatzkästlein

Hrsg.: Müller-Schmitt, Richard
Geb. mit Schutzumschlag. Format 9,6 x 15,2 cm. 79 S.

ISBN: 978-3-15-010746-1
EUR (D): 6,90 *
EUR (A) 7,10 / CHF 10,50

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Kannitverstan, Das Mittagessen im Hof, Unverhofftes Wiedersehen heißen die berühmtesten Geschichten aus Johann Peter Hebels »Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes« (1811). Eine Auswahl dieser kurzen Geschichten voller Menschenkenntnis, Humor und Lebensklugheit, ergänzt um einige weitere Kalenderbeiträge aus den Jahren 1812–19, macht dieses Geschenkbändchen rechtzeitig zu Hebels 250. Geburtstag am 10. Mai 2010 wieder jedermann zugänglich.



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Inhaltsverzeichnis

Kannitverstan – Denkwürdigkeiten aus dem Morgenlande – Das wohlfeile Mittagessen – Das Mittagessen im Hof – Missverstand – Seltsamer Spazierritt – Drei Wünsche – Der schlaue Pilgrim – Schlechter Lohn – Der Barbierjunge von Segringen – Der Husar in Neiße – Ein Wort gibt das andere – Moses Mendelssohn – Der Rekrut – Einträglicher Rätselhandel – Der geheilte Patient – Wie der Zundelfrieder eines Tages – aus dem Zuchthaus entwich und – glücklich über die Grenze kam – Die leichteste Todesstrafe – Die Bekehrung – Baumzucht – Die Tabaksdose – Der listige Quäker – Der große Schwimmer – Dankbarkeit – Tod vor Schrecken – Hochzeit auf der Schildwache – Verloren oder gefunden – Unverhofftes Wiedersehen

Anmerkungen
Nachwort

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Autorinformation

Johann Peter Hebel, 10. 5. 1760 Basel – 22. 9. 1826 Schwetzingen.
Nach dem frühen Tod seiner Eltern, die im Dienst eines Basler Patrizierhauses standen, ermöglichten ihm Vormund und Gönner den Besuch des Karlsruher Gymnasium illustre (1774–78) und das Studium der protestantischen Theologie in Erlangen (1778–80). Nach dem Staatsexamen war er zunächst als Pfarrgehilfe in Hertingen, dann als Lehrer in Lörrach (1783–91) tätig, bis er 1791 eine Stelle als Subdiakon am Karlsruher Gymnasium erhielt (1792 Hofdiakon, 1798 a. o. Professor, 1808 Direktor). Als er 1814 in die ev. Ministerialkommission berufen wurde, gab er die Stelle des Direktors auf, unterrichtete aber weiter. 1819 folgte die Ernennung zum Prälaten der ev. Landeskirche; damit war er zugleich Mitglied des Landtags und der kirchlichen Generalsynode. 1821 ehrte ihn die Universität Heidelberg mit dem Dr. h. c. H. trat literarisch zuerst mit alemannischen Dialektgedichten hervor, zu denen ihn die Sprache der mhd. Minnesänger angeregt hatte und die mit ihrer Konzentration auf eine Landschaft, ihre Menschen, ihre Sprache und ihre Vorstellungswelt das Bild eines einheitlichen Kosmos entstehen lassen. Seit 1803 schrieb er Beiträge für den Badischen Landkalender, für den das Gymnasium das Privileg besaß. Auf Grund eines Gutachtens wurde er 1806 Leiter des Unternehmens, das 1808 den neuen Titel Der Rheinländische Hausfreund oder Neuer Calender […] bekam. Die Vielfalt der Themen der Kalenderbeiträge spiegelt sich auch in H.s berühmtem Schatzkästlein, das neben den eigentlichen, durch die Gestalt des fiktiven Hausfreundes vermittelten und mit großer Kunst ›einfach‹ erzählten Kalendergeschichten moralisierend-didaktische Texte, Rechenexempel, »nützliche Lehren« und zeitgeschichtliche Artikel enthält und – wie regelmäßig der Leseteil des Kalenders – mit einer kosmologischen Betrachtung beginnt.

In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) – © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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Pressestimmen

Hebel to go: (...) Pünktlich zum 250. Geburtstag des berühmten alemannischen Mundartdichters Johann Peter Hebel am 10. Mai hat der Reclam Verlag in Ditzingen sein Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds aus dem Jahr 1811 zwar gebunden, aber eben doch im Handtaschenformat wieder herausgegeben. Ideal als Reisebegleiter für eine beiläufige Re- oder Erstlektüre der immer noch unterhaltsam-berührenden Kalendergeschichten des südbadischen Dichterpfarrers (1760-1826).
Zeitzeichen – Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Johann Peter Hebel wurde vor 250 Jahren geboren. Sein Schatzkästlein ist eines der 100 bedeutendsten Werke der Weltliteratur.
Reader's Digest Schweiz mit einem Verweis auf die ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher

Das Hauptwerk von Johann Peter Hebel, sein "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreunds", gibt es (...) als kleines, aber feines Hardcover "Schatzkästlein"(...) Für Hebel der Durchbruch zum Volksschriftsteller, von allen Seiten gelesen und verehrt – und zum Klassiker einer schlanken, doch stets lebensvollen Prosa.
Nürnberger Zeitung

Geschichten wie "Kannitverstan", "Unverhofftes Wiedersehen" und "Das wohlfeile Mittagessen" gehören zum unaufgebbaren Schatz unserer Nationalliteratur. (...) Richard Müller-Schmitt hat soeben die bekanntesten und besten Kalendergeschichten in einem schön gestalteten Büchlein herausgegeben und mit einem kurzen, ganz im Hebel-Ton gehaltenen Nachwort versehen.
Der Sonntag – Wochenzeitung für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und
Glaube+Heimat – Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland, Ausgabe Thüringen

Das "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" mit Anekdoten, Rätseln und Sachtexten sowie die Kalendergeschichten nähren Hebels Ruhm bis heute. Reclam hat sie gerade neu herausgegeben (...) Wer den populären Aufklärer nicht kennt, sollte ihn unbedingt entdecken.
Börsenblatt des deutschen Buchhandels

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