Hauff, Wilhelm: Sämtliche Märchen
Hrsg.: Ewers, Hans-Heino. Nachw.: Ries, Hans. Ill.: Weber, Theodor; Hosemann, TheodorReclam Bibliothek. Geb. mit Schutzumschlag. Format 12 x 19 cm. 508 S. 26 Ill.
ISBN: 978-3-15-010776-8
EUR (D): 24,95 *
EUR (A) 25,70 / CHF 35,50
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Inhaltsverzeichnis
Märchen als AlmanachDie Karawane
Die Geschichte von Kalif Storch
Die Geschichte von dem Gespensterschiff
Die Geschichte von der abgehauenen Hand
Die Errettung Fatmes
Die Geschichte von dem kleinen Muck
Das Märchen vom falschen Prinzen
Der Scheik von Alessandria und seine Sklaven
Der Zwerg Nase
Abner, der Jude, der nichts gesehen hat
Der Affe als Mensch
Die Geschichte Almansors
Das Wirtshaus im Spessart
Die Sage vom Hirschgulden
Das kalte Herz. Erste Abteilung
Saids Schicksale
Die Höhle von Steenfoll
Das kalte Herz. Zweite Abteilung
Anhang
Zu dieser Ausgabe
Zur Entstehung und Überlieferung
Zu den Quellen
Zu den Illustratoren und Illustrationen
Wort- und Sacherläuterungen
Literaturhinweise
Nachwort
Autorinformation
Wilhelm Hauff, 29. 11. 1802 Stuttgart – 18. 11. 1827 ebd.Der aus einer angesehenen württembergischen Beamtenfamilie stammende H. wuchs nach dem frühen Tod des Vaters (1809) bei den Großeltern mütterlicherseits in Tübingen auf und studierte nach dem Besuch der Lateinschule und des theologischen Seminars im Kloster Blaubeuren von 1820 bis 1824 Theologie, Philosophie und Philologie in Tübingen. Nach dem Studienabschluss und der Promotion zum Dr. phil. entschied er sich gegen das Pfarramt und nahm im Herbst 1824 eine Stelle als Hauslehrer bei der Familie des Präsidenten des württembergischen Kriegsministeriums in Stuttgart an, die ihm genug Zeit für seine literarischen Pläne ließ. Im Frühjahr 1826 trat er eine halbjährige Bildungsreise an, die ihn u. a. nach Paris, Berlin, Leipzig und Dresden führte. Anfang 1827 übernahm er die Redaktion von Cottas Morgenblatt und heiratete, durch seine schriftstellerischen Erfolge finanziell abgesichert, seine Kusine Louise Hauff. Er starb an einer Infektionskrankheit wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter. H. war, nachdem er sich durch seine Clauren-Imitation oder Parodie Der Mann im Mond aufsehenerregend eingeführt hatte, innerhalb von knapp drei Jahren durch eine dem Zeitgeschmack und dem Unterhaltungsbedürfnis angepasste Produktion zu einem Erfolgsautor geworden. Dabei konzentrierte er sich fast ausschließlich auf Prosagattungen: Satire, Roman, Novelle, Märchen. Charakteristisch für seine in Märchen-Almanachen veröffentlichten und zu Zyklen zusammengefassten Märchen (u. a. Kalif Storch, Das Gespensterschiff, Zwerg Nase, Das kalte Herz) ist die Erweiterung der Erzählmuster der Märchenliteratur durch spannungserzeugende Handlungselemente des Abenteuerromans, der Gespenstergeschichte, der Novelle und der Sage.
In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) – © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
Pressestimmen
In einer gut lesbaren Sprache, die den heutigen Regeln angepasst ist und trotzdem den Charakter ihrer Epoche bewahrt, vereint der Band so großartige Märchen wie „Zwerg Hase“ oder „Das kalte Herz“.Märkische Allgemeine Zeitung
Das Besondere dieser sorgfältig erarbeiten Ausgabe sämtlicher Märchen Wilhelm Hauffs sind die Illustrationen von Theodor Hosemann und Theodor Weber. Sie entstanden für eine Prachtausgabe von 1871 und verleihen einem großen Teil der Märchen orientalisches Kolorit. Sowohl den Texten als auch den Bildern sind gründliche Nachworte beigegeben.
Mannheimer Morgen
Das Buch versammelt die bekanntesten Geschichten Hauffs und enthält darüberhinaus Abbildungen für eine Prachtausgabe des Jahres 1871. Auf hohem erzählerischem Niveau kann man sich beim Lesen dieser spannenden Geschichten in die eigene Kindheit zurückversetzen lassen und in traumhafte Märchenlandschaften entschweben.
Salve. Zeitschrift der benediktinischen Gemeinschaften Einsiedeln und Fahr
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