Achmatowa, Anna: Liebesgedichte

Achmatowa, Anna: Liebesgedichte

Neuübersetzung
Hrsg.: Hahn, Ulla. Übers.: Borowsky, Kay. Nachw.: Cheauré, Elisabeth
Geb. mit Prägung, rotes Vorsatzpapier, rotes Lesebändchen
Format: 9,6 x 15,2 cm. 96 S.
ISBN: 978-3-15-010845-1
Eine kleine, feine Auswahl der schönsten Liebesgedichte von Anna Achmatowa.
Lilien
Ich sah ihn viele Ringe tragen
Sah ihn an der Schwelle lächelnd stehen
Auf beiden Seiten ist das Kissen schon heiß
Illusion II
Du willst wissen, wie all das war?
Maskenspiel im Park
Er liebte drei Dinge auf der Welt
Du kannst sie nicht gleich erahnen
Unterm Schleier krampften die Hände
Dein Strohhalm trinkt meine Seele
Die Tür ist angelehnt
In Alleen Pferdegespanne
Inschrift auf einem unvollendeten Porträt
Kleines Lied
Hoch am Himmel schimmerte ein Wölkchen
Herzen sind nicht zusammengeschmiedet
Das Lied von der letzten Begegnung
Die Liebe
Bei Neumond hat er mich verlassen
Täuschend bezwingt die Liebe
Der Garten
Vom glühenden Licht war’s schwül
Am Abend
Spazierfahrt
Der Junge sagte zu mir: »Es tut weh!«
Wir werden nicht aus einem Glase trinken
Wahre Zärtlichkeit ist leise
Dein weißes Haus, den stillen Garten lass ich
Oh, dieser frische, kühle Abend
Am Hals die Perlen aufgereiht
Mit Kohle markiert er mich links
Bin nach Frost und windigem Wetter
Einmal noch hatten wir uns getroffen
Trennung
Gottes Engel hat im Winter morgens heimlich uns verlobt
Der irdische Ruhm ist wie Rauch
Warum erscheinst du als Vogel
Lebst du noch, bist du gestorben?
Keine Rätsel, keine Trauer
Die Begegnung hat niemand besungen
Weißer Stein in tiefem Brunnen
Jeden Tag gibt’s eine Stunde
Wie hab ich sie gemocht, die Treffen in der Nacht
Der Einundzwanzigste. Montag. Nacht
Können uns einfach nicht trennen
Vom Schlaf erwacht im Morgengrauen
Es ist einfach, es ist klar
Immer bist du rätselhaft und neu
Eisschollen klirren vorbei
Du dachtest, bin auch so eine
Die Trennung gelang irgendwie
Mag die Orgel wieder brausen
Dir gehorsam? Du bist ja verrückt!
Den Untergang beschwor ich
Er sagte, ich sei ohne Konkurrentin
Der fünfte Akt des Dramas
Was soll dies ruhelose Gehen
Ein nie erlebter Herbst mit hoher Kuppel
Fremdes Lob bedrückt mich
Der letzte Trinkspruch
Zauberspruch
Hab vor dir mein Herz verborgen
Wie immer, wenn ein Bruch geschehen ist
Schwindender Wolkenrand
Hab’s nie drauf angelegt
Du weißt, feiern werd ich ihn nicht
Liedchen von der Liebe
Du hast mich ausgedacht. So eine gibt es nicht
Liedchen
In einem zerbrochenen Spiegel
Mag jemand sich sonnen in südlichen Landen
Mach nicht Angst mir mit schlimmem Geschick
Der Sommergarten
Abschiedslied

Nachwort
Textnachweise