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Wagner, Richard: Das Rheingold

Mit Bildern von Nikolaus Heidelbach. Nachwort von Nike Wagner
Halbleinen. Format 19 x 29 cm. 136 S. 27 Ill.
ISBN: 978-3-15-010854-3


Das Personal von Wagners Rheingold, des ersten Teils der Ring-Tetralogie, ist wie geschaffen für Nikolaus Heidelbachs zeichnerische Phantasie: Götter und Göttinnen, Riesen und Rheintöchter, zwergenhafte Nibelungen, die sich in Riesenschlangen verwandeln können, Goldgier, Liebeslust und Machtgerangel, alles in geheimnisvollen Szenerien lokalisiert – auf dem Grunde des Rheins, auf Bergeshöhen, in unterirdischer Kluft. All dies ergibt einen Bilderreigen, der Wagners Oper lebendiger und anschaulicher macht als jedes Regietheater.


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Interview mit Nikolaus Heidelbach

Der Kölner Künstler Nikolaus Heidelbach zählt zu den bekanntesten deutschen Kinderbuchillustratoren. Er illustriert auch Bücher für Erwachsene mit Texten von Autoren wie Wiglaf Droste und Vincent Klink. Heidelbach wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem renommierten Bologna Ragazzi Award. Für Reclam hat sich Nikolaus Heidelbach ein kulturelles Schwergewicht vorgenommen, Richard Wagners Rheingold. Mit seinen hintergründigen Illustrationen legt Nikolaus Heidelbach seine eigene Interpretation des Rheingolds vor. Ein bisschen hat er sich dabei in diesem Interview in die Karten schauen lassen ...


Als Sie sich entschieden, eine Wagner-Oper zu illustrieren: Was gab den Ausschlag für das Rheingold?

Ich habe mich für Wagner auf nachdrückliches Drängen des Verlegers entschieden. Ich habe mich aber geweigert, den ganzen Ring zu machen, weil mir das eine Nummer zu groß war. Ich bin dann auf das Rheingold gekommen, weil es da keine Menschen gibt. Ein Siegfried in meiner Malweise müsste eine lächerliche Gestalt sein, und das wollte ich vermeiden. Deshalb war das Rheingold ideal.

Schaut man die Bilder an, so sprechen aus den meisten als Triebfedern des Handelns Erotik und Macht. Ist das für Sie der Kern des Rheingolds?

Ja, das ist der eine Aspekt. Der andere ist die Folge davon: Große Emotionen. Dank Wagners Genie kann man sich sehr darauf konzentrieren, wie sich die Emotionen in Gesichtern spiegeln. Das hat mich sehr an diesem Projekt gereizt.

Die Vignette auf der inneren Titelseite zeigt einen verworrenen Knoten mit abgerissenen Seilenden auf beiden Seiten. Verraten Sie die Bedeutung?

Der Knoten ergibt sich aus dem gesamten Ring. Dort spielen die Nornen eine große Rolle, die ich sehr gern gezeichnet hätte, die aber im Rheingold nicht vorkommen. Die Nornen wiederum hängen an einem goldenen Seil, das im Ring reißt.
Ich habe mir nun gestattet, auf dem Vorsatzpapier des Umschlags ein Tapetenmuster aus dem goldenen Seil zu bilden. Auf dem Nachsatzpapier läuft dieses Muster in ein Seil aus, das zu reißen droht. Ich hätte gerne gezeichnet, wie sich die Nornen in das gerissene Seil verwickeln und in die Tiefe stürzen. Da die Nornen aber nicht vorkommen durften, gibt es nur einen goldenen Knoten. Wenn Sie so wollen: ein kleiner Witz.

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