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Allert, Tilman: Der deutsche Gruß. Geschichte einer unheilvollen Geste
2010129 S.
ISBN: 978-3-15-020191-6
EUR (D): 8,95 *
EUR (A) 9,20 / CHF 13,50
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Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung: Eine Tagebuchnotiz1. Dem Beginnen eine Form geben
2. Der Gruß als erste Gabe
3. Wie grüßen Deutsche?
4. Der Hitlergruß: ein verkleideter Schwur
5. Die Herkunft des Hitlergrußes und die Entstehung der Sphäre des Misstrauens
6. Die Entwertung des Gegenwärtigen und die innere Annahme des Grußes
7. Der lange Schatten einer unheilvollen Geste
Dank
Literatur
Abbildungsnachweis
Namenregister
Zum Autor
Autorinformation
Tilman Allert ist Professor für Soziologie und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.Pressestimmen
Im deutschen Gruß zeigt sich der totalitäre Charakter der deutschen Gesellschaft im Nationalsozialismus. Der Soziologe Tilman Allert hat die Geschichte dieser Geste geschrieben.Stuttgarter Nachrichten
(...) überzeugt (...) durch (...) Gedankenklarheit und das Vermögen des Autors, anhand einer einzigen Geste (eben des sogenannten deutschen Grußes) den totalitären Charakter des Dritten Reiches zu erläutern.
Die Welt
Allert legt in seiner Studie 'Der deutsche Gruß. Geschichte einer unheilvollen Geste', die 2005 zum ersten Mal erschienen ist und nun in einer überarbeiteten Taschenbuch-Ausgabe vorliegt, überzeugend dar, wie der Hitlergruß den Sinn des Grußes in sein Gegenteil verkehrte. Denn der äußeren Destruktion, die der Nationalsozialismus freisetzte, ginge eine 'innere Destruktion des Sprechens voraus'. (...) Anders als jede andere Grußformel diente der 'deutsche Gruß' eben nicht dazu, sich dem anderen zu öffnen, sondern dessen Loyalität auf die Probe zu stellen.
Süddeutsche Zeitung
Allerts Studie zeigt, wie jenseits der Faktenfülle von Überblicksdarstellungen eine Detailuntersuchung mitten in den Kern deutscher Geschichte führen kann.
rbb Inforadio
Karl Valentin (...) bemerkte, wie glücklich es sei, dass Hitler nicht Adolf Kräuter 'gehoaßn hat'. Denn wie dümmlich klänge dann der deutsche Gruß. Doch zum Scherzen war diese Geste aus barbarischer Zeit – die seit Juli 1933 zum Pflichtgruß auf Dienststellen wurde – natürlich nicht. Mancher, der den Gruß verweigerte, wurde ins KZ geschleppt. Auch daran lässt sich ablesen, dass der Hitler-Gruß viel mehr als eine Formalie war, wie es der Frankfurter Sozialpsychologe Tilman Allert in einer jetzt bei Reclam veröffentlichten und sehr lesenswerten Studie nachweist.
Rheinische Post
Der 'Deutsche Gruß' ist eine für Fachpublikum und Interessenten sehr einprägsame und anschauliche Studie. Gut, dass die nun als Taschenbuch erhältlich ist.
Informationen - Studienkreis Deutscher Widerstand 33-45
Wie vielfältig die Geschichte [des] Grußes tatsächlich war, davon erzählt Tilman Allert in seinem faszinierenden Buch. (...) Für die historische Bildung sind [Allerts Deutungen] schon deshalb gewinnbringend, weil Allerts Buch die Chance bietet, an dem bekannten, fassbaren Beispiel des „Deutschen Grußes“ Geschichte zu analysieren und zu vertiefen.
Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung
Allert schreibt die Geschichte dieser Grußformel und untersucht, wie sie entstanden ist und verbreitet wurde. Er legt dar, was sie eigentlich meinte und analysiert die Voraussetzungen für ihre innere Annahme. Außerdem beschreibt der Autor Formen der Verweigerung und des Kompromisses. Anschließend geh Allert der Frage nach, welch langen Schatten der Hitlergruß auf die spätere Bundesrepublik geworfen hat.
vorwärts.de
*)
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