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Brändle, Stefan: Im Licht der Provence

Brändle, Stefan: Im Licht der Provence. Maler und Dichter im Midi

234 S. 16 Farbabb. 45 sw-Abb.
1 Karte

ISBN: 978-3-15-020202-9
EUR (D): 12,95 *
EUR (A) 13,40 / CHF 18,90

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Die Provence, das Land der Zitronen, des Mistrals, der Olivenhaine und des Lavendels, hat mit ihrer im Licht der hochstehenden Sonne sich beständig ändernden Farbenpracht Maler und Dichter gleichermaßen fasziniert und inspiriert, ihr Schaffen beflügelt und ihr Leben bestimmt. Stefan Brändle hat sechs von ihnen ausgewählt und führt den Leser zu den Orten, die ihr Leben und Werk bestimmt haben. Paul Cézanne, der Begründer der modernen Malerei, der fast ausschließlich hier gearbeitet und sein Leben verbracht hat; Vincent van Gogh, der sich vom 'hohen Gelb' des Südens magisch angezogen fühlte und Henri Matisse, der bei Nizza seine sinnenfreudigsten farbstärksten Gemälde schuf – Jean Giono, der vor der Kulisse der kargen Hügelregion der Haute Provence die prägendsten Schilderungen von Land und Leuten hinterließ; René Char, dessen Werke die Dualität von Licht und Finsternis, Sonnenkraft und Nachtschwärze bezeugen und Albert Camus, dessen Leben abrupt im Herzen der Provence, dem Lubéron, endete. Ein Provenceführer der besonderen Art.


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Inhaltsverzeichnis

Ankunft
Paul Cézanne – Lichtbilder
Vincent van Gogh – Das hohe Gelb
Jean Giono – Hände voller Blau
Henri Matisse – Die Lichtfarbe
René Char – Die Mondsonne
Albert Camus – Das erste Licht
Ausklang

Biographien
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Karte
Ortsregister
Personenregister

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Autorinformation

Stefan Brändle ist Journalist und Korrespondent für deutschsprachige Medien in Paris. 1960 in Zürich geboren, war er nach dem Abschluss seines Jura-Studiums (Universität in Freiburg i. Ue.) als Redakteur beim Schweizer Tages-Anzeiger tätig, bevor er nach Frankreich auswanderte. Dort arbeitet er heute für Tageszeitungen in Deutschland (Frankfurter Rundschau u.a.), in Österreich (Der Standard) und in der Schweiz (Mittellandzeitung u.a.). Daneben publiziert er zu kulturellen und kulturpolitischen Themen in Zeitschriften wie Die Weltwoche (Zürich), Cicero (Berlin) oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. – Das Midi-Licht hat er bei zahlreichen Reisen und längeren Aufenthalten im Midi über mehrere Jahrzehnte hinweg für sich entdeckt, um schließlich dem Phänomen intensiv nachzugehen.

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Pressestimmen

Reiseführer mit literarischem Anspruch gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Denken wir nur an die entsprechenden Reihen im Münchner Piper-Verlag oder bei Picus in Wien. Nur selten sind die Autoren jedoch beides: wirklich sachkundig in der Materie und obendrein Stilisten von Karat. Bei Stefan Brändle ist beides gegeben. Seine Art, die Landschaft, aber auch die Städte des lichtdurchfluteten Südens Frankreichs zu vergegenwärtigen, kann sich in ihrer suggestiven Kraft durchaus mit dem messen, was die von ihm porträtierten Autoren zu Papier gebracht haben. (...) Eine veritable Kulturgeschichte der Region.
Die Welt

Das gut 200 Seiten starke Taschenbuch ist ein Reiseführer der besonderen Art und zum kurzen informativen Nachlesen ebenso geeignet wie auch für längere Lesestunden (...).
Das Besondere sind nun sechs Essays, in denen Brändle Maler und Dichter des Midi porträtiert und zu den Orten hinführt, die ihr Leben und Werk geprägt haben. (...) Eingeheftete Farbabbildungen ausgewählter Gemälde bereichern die geschriebenen Porträts.
Der Standard

Wir wären ärmer ohne Frankreichs Süden, nicht nur, weil seine Landschaft so berauschend ist, sondern weil sie Maler und Schriftsteller wie Paul Cézanne oder Vincent van Gogh, Albert Camus oder Jean Giono in ihrer Arbeit so beflügelt hat, dass wir diesem Umstand einige der wunderbarsten künstlerischen Werke verdanken. Der Autor führt – sehr unterhaltsam – zu den Orten, die so viel Kunst haben entstehen lassen.
Art – Das Kunstmagazin

Für Träumereien wie gemacht.
Deister- und Weserzeitung

In sechs Bildern portraitiert er Persönlichkeiten, die den Zauber der Provence in ihrem Werk eingefangen haben. Als Maler – Vincent van Gogh, Henri Matisse, Paul Cézanne – und Jean Giono, René Char und Albert Camus in Worten. (...) Brändle zeichnet die einzelnen Biografien detailliert und unterhaltsam nach, erzählt von den Menschen, die hinter den grossen Namen stecken. Ein Reiseführer der besonderen Art, einer, der auch zu Traumreisen in der warmen Stube einlädt – auch wenn’s draussen schneit.
Zürichsee Zeitung

Die Einmaligkeit dieser geschlossenen und doch wieder je nach Jahreszeit und Stimmung wechselvollen Landschaft spiegelt der Autor in Äußerungen der sie stärker „empfindenden“ Künstler der Feder und des Zeichenstifts als der „gewöhnlichen“ Touristen. Ein Begleit- und Vorbereitungsbuch für alle Provence-Reisenden in spe. Mit Karte.
Traunsteiner Tagblatt

Blendend geschrieben, erfährt man in der Verschränkung von mit Verve verfassten Landschaftsbeschreibungen und biografischen Auskünften tatsächlich Neues über diese farblich zwischen Lavendel, Rotocker und Sonnenweiß changierenden Kulturregion.
Rheinischer Merkur

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