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Bodenheimer , Aron R.: Warum?

Bodenheimer , Aron R.: Warum? Von der Obszönität des Fragens

325 S.


ISBN: 978-3-15-020217-3
EUR (D): 12,95 *
EUR (A) 13,40 / CHF 18,90

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Was tut eigentlich ein Fragender? Und was geschieht dabei mit dem Gefragten? Welche Fragen Bodenheimer in seiner klugen Untersuchung auch immer heranzieht – von so alltäglichen wie »Wie geht es Dir?« über »Liebst Du mich?« bis zu so grundlegenden wie »Existiert Gott?« ? das Ergebnis bestätigt immer wieder die Grundthese des Bandes: Fragen stellt den Befragten bloß, ist letztlich obszön. Für diese Neuauflage wurde der gesamte Text des 1984 erschienenen Klassikers komplett durchgesehen und der Band um das Kapitel »Wie konnte das geschehen? Wie konnte das nur geschehen?« und den Abschnitt »Wer wann wie wen fragt« ergänzt.


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Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung: Ist das dein Knabe, Tell?

Vom Fragen, von dem Obszönen – und von beider Verhältnis zueinander

Kurzer Hinweis auf die Methode dieser Abhandlung

Wesen und Bedeutung des Fragens und der Frage

Frage und Antwort – Herrschaft und Sklaverei: Menon oder Über die Tugend

Die Spontanmelodie des Fragens

Die melodische Notation des Fragens

Zur Choreographie des Fragens: Mimik und Gestik

Zur Phylogenese des Fragens: Blushing

Das Fragezeichen

Nu? – So what? – Hä? – Was? – Was sonst? Fragezeichen, in Worte gefasst

Zur Ethologie des Fragens: Die Ebenen des Fragespiels

Über den fragenden Sinn, das fragende Wesen und die Fragestellung

Kocht das Wasser? Kocht das Wasser nicht? – Fragen bringt die Negation zum Erlöschen

Wie konnte das geschehen? Wie konnte das nur geschehen? – Die Perfidie des Adverbs, durch den Fragesatz sichtbar gemacht

Fragen als Umgehen von Erkenntnis und Bekenntnis

Das Wir-Lächeln: Die vermassende Wirkung des Fragens

Liebst du mich? – Fragen schließt das Tun aus – Fragen verbirgt die Verantwortung – Fragen provoziert

Der Sirenengesang des Fragens

So …, soso, sag mal: Das Fragen kommt als ein Sagen herein

Nicht wahr? – Gell? – Das Sagen geht als ein Fragen heraus

Rhetorische Fragen: Die Küng-Frage und die Gretchenfrage

Demagogische Fragen: Mark Anton und Adolf Hitler

Die restaurativen Tendenzen des fragenden Sinnes

Wo das Fragen herkommt, und wo das Fragen hinführt

Vom Wesen des Wissens: Platons Theaitetos

Papa, warum ist der Himmel blau? – Kinder fragen

Warum? – Wegen oder trotz? – Weil oder obgleich? – Die Verpsychologisierung der Erkenntnis durch die Methode des Fragens

Der Boa-Constrictor-Effekt des Fragens

Das Sagen wächst nicht aus dem Fragen

Der Geist ist ein Wühler, kein Frager

Mittel gegen das Befragtwerden

Zur Teleologie des Fragens

Die reflexive oder introspektive Frage

Narzisstisches Fragen als Zerrform reflexiven Fragens

Fragen ist Besichtigen – Fragen ist Schwätzen

Warum spielst du mit dem Kugelschreiber? – Begründen ist Rechtfertigen

Wer bist du? – Was ist das für einer? – Was sind das für Leute? – Fragen zur Person

Wer wann wen wie fragt – Die Personalisierung von Wissenserschließung durch das Fragen

Wie geht es dir? – Wer das Recht hat zu fragen

Wie geht es dir? Gut? – Zweimal gefragt ist gut gefragt – Die Suggestivfrage

Schlussbemerkung: Szene im Autobus – Annäherung an eine Entobszönisierung des Fragens

Anmerkungen
Zur 7. Auflage
Zum Autor


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Pressestimmen

Eine (…) Studie, die mit ihrer eigenwilligen und für die Philosophie völlig ungewohnten Betrachtungsweise und Bewertung des Fragens in größeren Philosophiebeständen zur Diskussion bereitgestellt werden sollte.
ekz

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