Ernst, Oliver; Freienstein, Jan Claas; Schaipp, Lina: Populäre Irrtümer über Sprache
168 S.ISBN: 978-3-15-020238-8
EUR (D): 9,95 *
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Inhaltsverzeichnis
Editorische NotizHolzwege
Sprache ist Übereinkunft
In Norddeutschland spricht man besseres Hochdeutsch
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Erzählt wird im Präteritum
Der Mensch ist einsprachig
Spanisch ist leichter als Russisch
Die englische Rechtschreibung ist ein Chaos
Die Eskimos haben 200 Worter für ›Schnee‹
Was nicht klar ist, ist nicht Französisch
Sprachenmix führt zu Sprachverfall
Lichtungen
Literatur
Abbildungsnachweise
Pressestimmen
Zehn ordentliche Professoren widmeten sich enthusiastisch der Aufklärung außerordentlich populärer Irrtümer über Sprache, die sich sozusagen im ›Volkshirn‹ eingenistet haben, als da wären: In Norddeutschland spricht man besserer Hochdeutsch. … und (übrigens mein Lieblingskapitel des keineswegs staubtrockenen Büchleins): Die Eskimos haben 200 Wörter für Schnee! Welch ein Irrtum! … All dies das Ergebnis der ›leichtfertigen Übernahme ungeprüfter Aussagen‹! Sagt die Sprachwissenschaft, und noch etwas höchst Wichtiges, welches sich die Hildesheimer (wir Sachsen wissen es ja längst) mal hinter die Ohren schreiben sollten: ›Eine wissenschaftliche begründ- oder gar beweisbare 'beste Aussprache' gibt es nicht und kann es auch gar nicht geben.‹ So isses.SAX – Das Dresdner Stadtmagazin
Und darum ging es in einer Vortragsreihe an der Universität Augsburg, der sich dieses Buch verdankt: Wo wird tatsächlich das bessere Hochdeutsch gesprochen? Wie berechtigt ist der Leitsatz "Erzählt wird im Präteritum"? Was macht Sprachen schwer? Wie kam es zu der "Wanderlegende", die Eskimos hätten 200 Wörter für Schnee? Ist Sprachpflege wirklich Grabpflege? Die Antworten sind so aufschluss- wie lehrreich.
Leipziger Volkszeitung
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