Diaconu, Mǎdǎlina: Phänomenologie der Sinne

Grundwissen Philosophie
120 S.
ISBN: 978-3-15-020298-2
Sehen, Hören, Tasten, Riechen, Schmecken – die Sinne erschließen uns die Welt. Sie vermitteln Erkenntnis und schaffen Lust. Leiblichkeit ist ihre Grundlage, wird aber von jeder Kultur anders gedeutet. Die Entwicklung der Naturwissenschaften und die Erweiterung der Wahrnehmungsforschung auf frühere Epochen, nichtwestliche Kulturen und auf die nichtvisuellen Sinne verlangen eine neue philosophische Auslegung. Die moderne Technik und die Neuen Medien haben die Rolle des Körpers verändert. Wie werden also die Sinne gedacht? Was geschieht bei der Wahrnehmung? Und worin liegt der Sinn der Sinne?
Was heißt sinnlich wahrnehmen?

1. Die Frage nach den Sinnen im historischen Rückblick

2. Leiblichkeit
Körper haben und Leib sein
Intentionalität und Aufmerksamkeit

3. Wahrheit und Wirklichkeit
Sinnestäuschungen und Gewissheit
Wahrnehmung und Imagination

4. Raum und Zeit
Erlebter Raum und Räumlichkeit des Leibs
Zeit und Zeitlichkeit

5. Sinnesmodi
Anzahl und Klassifikationen der Sinne
Sehen
Hören
Hautsinne
Riechen
Schmecken

6. Einheit in Vielfalt
Synästhesie, Synergie, Sinn
Vom Sinn der Sinne

Kommentierte Bibliografie
Schlüsselbegriffe
Zeittafel


Mǎdǎlina Diaconu, geboren 1970, ist Privatdozentin am Institut für Philosophie der Universität Wien.