: Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche

Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche.

Fotografiert und notiert von Baronesse Pannonica de Koenigswarter. Übers.: Müller, Michael
Flexibler Einband. Format 17 x 21,5 cm. 312 S. 200 Abb.

ISBN: 978-3-15-010653-2
EUR (D): 36,90 *
EUR (A) 38,00 / CHF 49,90

300 dpi Cover





Um nicht von Sensation zu sprechen: Dieses Buch ist für jeden Jazzfan eine überaus freudige Überraschung, es rührt an und lässt wundern: Die fabulöse Nica, Baronesse Pannonica de Koenigswarter geb. Rothschild, Mentorin und Vertraute sozusagen aller Jazzer im New York der 50er und 60er Jahre, die Frau, in deren Wohnung Charlie Parker starb und Thelonious Monk neun Jahre lebte, namentlich verewigt in zwei Dutzend Jazzstandards, Nica also hat mit einer Polaroid-Kamera 300 ihrer Jazzmusikerfreunde fotografiert und ihnen allen die Frage gestellt, was sie sich wünschen würden, hätten sie drei Wünsche frei, um daraus irgendwann einmal ein Buch zu machen. Sie selbst ist nicht mehr dazu gekommen, ihre Großnichte Nadine hat den Schatz im letzten Jahr heben können und das Projekt zu einem späten glücklichen Ausgang gebracht. Und da sieht man sie alle, in rauen ungeschönten, teilweise zerfallenden, aber um so kostbareren Fotos: Monk und Sonny Rollins, John Coltrane, Charles Mingus, Miles Davis, Ornette Coleman, Horace Silver, Duke Ellington, Max Roach, Cannonball Adderley, Art Blakey, Ben Webster, Art Pepper, Kenny Clarke und so viele andere mehr.

Blick ins Buch

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Pressestimmen

Mal komisch, mal rührend, mal philosophisch, handeln sie von der Musik der Jazzer und ihren Sehnsüchten. Klasse bebildert. Ein Muss.
Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (HNA)

Die Pannonica de Koenigswarter gewidmeten Stücke gehen ins mehrfache Dutzend - der Pianist Thelonious Monk schrieb gleich mehrere, am berühmtesten wohl "Pannonica". Tatsächlich verband sie mit Monk nicht nur eine enge Freundschaft, er hatte ihr auch einiges zu verdanken: Sie nahm für ihn eine Anklage wegen Drogenbesitzes auf sich, und sie ließ ihn die letzten Jahre seines Lebens im "Cathouse" wohnen. So war Monk auch der Erste, den Pannonica ansprach, als sie begann, Musiker nach ihren drei größten Wünschen zu fragen. Ein Projekt, das sich jahrelang hinzog und nun, ergänzt durch zahllose Fotos, als Buch vorliegt. (...) Das Tolle an dem Buch sind die Fotos, die die Baronesse machte: Sie zeigen die Musiker nämlich nicht als Ikonen der Club-Coolness, sondern in ihrem Alltag - beim Schlafen, an der Schreibmaschine, beim Herumalbern.
die tageszeitung

Insgesamt ein erstaunliches Bilderbuch, das die Baronin damals geplant hat, aber erst jetzt veröffentlicht worden ist. Es lässt die Herzen der Jazzfans höher schlagen.
JAZZTHETIK

Die Baronesse half, wo sie konnte - mit Rat und Beistand, mit Geld und Gewährung von Unterkunft. Und sie hat die Musiker, die sie so sehr mochte, mit ihrer Polaroidkamera fotografiert, bewegend ungeschminkte Bilder (...).
Nadine de Koenigswarter hat den Pappkarton mit den zum Teil schon leicht verblichenen Fotos aufgefunden und diese zu einem Familienalbum zusammengestellt, das wie von einer leichten Melancholie durchwoben erscheint. Privatheit der Großen des Jazz, wie man sie so nur selten zu sehen bekommt.
Bert Noglik auf SWR2

In einem faszinierenden Bildband präsentiert die musiksüchtige Baronesse Schnappschüsse prominenter Musiker - und von jedem Fotografierten drei Wünsche. "Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche" ist ein außergewöhnliches Buch ...
Financial Times Deutschland

Dieser Band ist nicht nur für Jazzfreunde interessant, sondern er ist auch ein eindrucksvolles Dokument der Zeitgeschichte.
Ostthüringer Zeitung

Die anrührenden Amateurbilder und die mit Schreibmaschine getippten Statements der Musiker waren nach dem Tod der Jazz-Baroness 1988 verschollen. Ihre Großnichte Nadine de Koenigswarter hat das Material wieder gefunden und in einem Buch zusammengefasst - als intimen Beitrag zur Jazz-Geschichte.
Spiegel online

In ihren Armen starb Charlie Parker - aber sie hat alle Jazz-Musiker geliebt. Besonders Thelonious Monk. Ein wundervolles Nachlass-Buch zeigt, wie sich Baronesse Pannonica de Koenigswarter ihren zahlreichen Jazz-Helden genähert hat. Mit jeweils drei Fragen! (...) ein Buch, das jedes Jazz-Herz zum Bersten bringt.
Seite 4

Ein faszinierendes Buch.
Schwäbische Zeitung

Ein aufschlussreiches Mosaik der Träume und Lebensumstände der Jazzmusiker der 60er und 70er Jahre.
Schwäbische Zeitung

Pannonicas Großnichte Nadine de Koenigswarter hat diesen einzigartigen Schatz aus dem Nachlaß ihrer Tante geborgen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die wunderbaren, zum Teil mit der Patina vieler Jahre überzogenen Polaroidfotos zeigen die Musiker in privater und ungezwungener Atmosphäre, zum Beispiel den schlafenden Monk im Cathouse mit einer der -zig Katzen auf dem Schoß, oder Monk, in Nicas Pelzmantel herumalbernd.
www.satt.org

... ein Collector's Item für alle, die den Mythen der frühen Jahre frönen wollen.
www.jazzecho.de

Selten war der Leser so nah am Puls des Jazz.
Rock Magazin eclipsed

Die Antworten von 300 Musikern rahmen die faszinierenden, teils in Clubs aufgenommenen Fotos. Nica sammelte sie, um ein Buch daraus zu machen, das erst jetzt ihre Enkelin verwirklicht hat. Zum Glück. Ergänzt um einen Essay über Nicas Leben und die Cathouse-Geschichte. Bebop und seine Utopien atmen vital aus jeder Seite.
Saarbrücker Zeitung

Dieses Buch gehört in den Schrank eines jeden Jazzliebhabers, um es immer wieder durchblättern zu können, während man die Musik von Monk, Rollins, Davis, Roach oder Ellington hört.
Jazzpodium

Insgesamt 300 Musiker offenbaren in diesem einzigartigen Zeitdokument ihre Wünsche, vor allem aber begeistern an diesem Buch die ganz privaten Fotos.
jazzzeit


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