: Gäbe es keine Kirschblüten ...

Gäbe es keine Kirschblüten ... Tanka aus 1300 Jahren

Japan./Dt. Ausw., Übers. und Hrsg.: Sasaki, Yukitsuna; Klopfenstein, Eduard; Ono-Feller, Masami
Geb. mit Schutzumschlag. Format 9,6 x 15,2 cm. 254 S.

ISBN: 978-3-15-010698-3
EUR (D): 12,00 *




Tanka – Gedichte aus 31 Silben in 5 Versen – entstanden in der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts und sind im heutigen Japan überaus lebendig. Für diese Anthologie hat Yukitsuna Sasaki, die Tanka-Autorität Japans, einhundert Tanka aus dreizehn Jahrhunderten zusammengestellt. Alle Gedichte sind in japanischen Zeichen und in einer Transkription wiedergegeben. Der Japanologe Eduard Klopfenstein hat die Texte ins Deutsche übertragen und jedem einen kurzen Kommentar beigegeben, über die Dichterinnen und Dichter informieren Notizen von Masami Ono-Feller
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Pressestimmen

Die Japaner sind ein Volk von Gärtnern, und Gärtnern und Dichten ist für sie oft eins. Das kommt auch in dem wunderbaren Reclam-Büchlein „Gäbe es keine Kirschblüten...“ zum Tragen. Es führt ein in die 1300 Jahre alte Kunst des Tankadichtens, das jeder Leser natürlich gleich selbst probieren muss.
Neue Zürcher Zeitung

Fasziniert folgt der Leser den chronologisch geordneten Versen von der Kaiserin Jito Tenno bis zu den Dichtern der Computergeneration.
Die Welt

Die Auswahl vermittelt einen guten Eindruck der zarten Gebilde, die Miniaturen und gleichzeitig Gesamtkunstwerke aus Kaligraphie, Klang und Bedeutung sind.
NZZ am Sonntag

Der Japanologe Eduard Klopfenstein hat die Gedichte in wahrhaft kongenialer Weise ins Deutsche übertragen und jedes Tanka zudem mit einem Kurzkommentar versehen.
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Zusammen mit den im Anschluss an die Tanka abgedruckten Kurzbiografien der Dichter und Dichterinnen, die von Masami Ono-Feller zusammengestellt wurden, bildet es eine wertvolle Lese- und Orientierungshilfe durch die reiche und wandlungsfähige Tanka-Tradition, wovon der Leser sich anhand der getroffenen Auswahl ein überzeugendes Bild machen kann, sowie durch die äußerst eindrucksvolle Blütenlese selbst, die diese Anthologie im wahrsten Sinne des Wortes darstellt.
Deutschlandfunk