Aischylos: Der gefesselte Prometheus. Die Schutzsuchenden

Aischylos: Der gefesselte Prometheus. Die Schutzsuchenden

Tragödie. Übers., Anm. und Nachw.: Kraus, Walther. 152 S.
ISBN: 978-3-15-000988-8
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Die Entstehungsdaten der beiden hier zusammengefaßten Aischylos-Tragödien sind ungewiß. Der gefesselte Prometheus zeigt das Leiden des von Zeus verstoßenen »Menschheitsbeglückers«. In den Schutzsuchenden wird die Geschichte der 50 Töchter des Danaos dramatisiert. Diese sind aus Ägypten geflohen, um der Heirat mit ihren Vettern, den 50 Söhnen des Aigyptos, zu entgehen.
Aischylos (525/524 Eleusis [Attika] – 456 v. Chr. in Gela [Sizilien]) gehört mit Sophokles und Euripides zu den drei großen Tragikern der Antike. Die Dionysien – den antiken Dichterwettstreit – entschied er 13 Mal für sich. Von seinen ihm zugerechneten 90 Stücken sind nur sieben erhalten. Als Teil des Athener Heeres siegt Aischylos bei der Schlacht um Salamis im Jahr 480 v. Chr. über die Perser. In seinem Erstling »Die Perser« – dem ältesten bekannten Drama überhaupt – arbeitet er die persische Niederlage aus Sicht der Verlierer auf. Die Trilogie Die Orestie erzählt in ihren Episoden Agamemnon, Choëphoren und Eumeniden von einer Jahre andauernden, blutigen Fehde, die letztlich durch öffentliche Rechtsprechung und göttliche Hilfe zur Aussöhnung kommt.