Hebbel, Friedrich: Gedichte

Hebbel, Friedrich: Gedichte

Eine Auswahl. Nachw.: Gerlach, U. Henry. 80 S.
ISBN: 978-3-15-003231-2
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Gleichsam im Schatten der berühmten Dramen vollzog sich Hebbels lyrisches Schaffen, das zwischen 1842 und 1857 seinen Höhepunkt fand.
Die vorliegende Auswahl führt anhand der bekanntesten und von Hebbel selbst meistgeschätzten Gedichte in seine lyrische Themen- und Formenwelt ein.
Der junge Schiffer - Ich und du - Zwei Wanderer - Erleuchtung - Herbstbild - Sommerbild - Abendgefühl - Nachtgefühl - Spuk - Nachtlied - Meeresleuchten - Die Weihe der Nacht - Adams Opfer - Bubensonntag - Das alte Haus - Sie sehn sich nicht wieder - Gebet - Ein Bild aus Reichenau - Zu Pferd! Zu Pferd! - An einen Freund - Der Baum in der Wüste - Liebesprobe - Höchstes Gebot - An den Tod - Requiem - Scheidelieder - Erquickung - An den Äther - Leben - Einziges Geschiedensein - Welt und ich - Der arme Vogel - Natur, du kannst mich nicht vernichten - Der Mensch - Auf eine Unbekannte - Schau ich in die tiefste Ferne - Aus der Kindheit - Schlafen, Schlafen - Der letzte Baum - Nachts - Das letzte Glas - Auf ein schlummerndes Kind - Mahnung - Mysterium - Halt nicht zu fest - Die Sprache - Dämmer-Empfindung - Spaziergang am Herbstabend - Das Venerabile in der Nacht - Wenn die Rosen ewig blühten - Liebeszauber - Ein Dithmarscher Bauer - Herr und Knecht - Diokletian - Der Heideknabe - Das Kind am Brunnen - Das Kind - Der Bramine - Schön Hedwig - Der Führer durchs Leben - Höchstes Kriterium der Bildung - Jedermann ins Album - Das Vaterunser - Das Gesetz - Homo sapiens - An den Menschen - Die Freiheit der Presse - Menschenlos - Das Höchste und das Tiefste - Das Haar in der Suppe - Ethischer Imperativ - An den Tragiker - Christus und seine Apostel - Blumen und Dornen - Selbsterkenntnis - Gottes Rätsel - Der schlimmste Egoist - Gesetz und Pflicht
Friedrich Hebbel (18.3.1813 Wesselburen [Dithmarschen] – 13.12.1863 Wien) kam als Maurersohn aus ärmlichen Verhältnissen und bildete sich während seiner Anstellungen als Laufbursche sowie Schreiber eines Kirchenvogts autodidaktisch weiter – ein Jura-Studium im Jahre 1836 brach er ab. Hebbels Werke zeichnen sich durch ein Widerspiel verschiedener kultureller und gesellschaftlicher Gegensätze aus. Diese kommen im Drama Agnes Bernauer in der Heirat eines Herzogs mit der Tochter eines Baders zum Tragen. In dem Trauerspiel Maria Magdalena gerät Klara, Tochter eines Tischlermeisters, durch eine uneheliche Schwangerschaft in gesellschaftliche Bedrängnis. Bekannt ist Hebbel auch für seine Gedichte wie die Schauerballade Der Heideknabe, in dem ein Junge den an ihm verübten Mord voraussieht. Im Gegensatz hierzu stehen einfühlsame Gedichte wie das Liebesgedicht Ich und Du. Seine Tagebücher sind stark geprägt von Überlegungen zu Kunst und Philosophie.