Hoffmann, E. T. A.: Kreisleriana

Hoffmann, E. T. A.: Kreisleriana

Hrsg.: Castein, Hanne. 155 S.
ISBN: 978-3-15-005623-3
5,60 €

inkl. MWSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Versandkostenfrei in D ab einem Bestellwert von EUR 25

Lieferung zwischen Mittwoch, 08.07.2020, und Freitag, 10.07.2020. Aufgrund der aktuellen Situation kann es zu längeren Versandlaufzeiten kommen.

Informationen zu Bestellung, Vertragsschluss, Zahlung, Widerruf

Die Vielfalt der Blickweisen auf Musik, Literatur und Künstlerleben macht diese Sammlung, die um Hoffmanns Figur des Kapellmeisters Johannes Kreisler zentriert ist, zu einer Fundgrube in jedem Sinne: eine humorvolle Anleitung zum Versenken von Schauspielern durch Bühnenklappen ist ebenso enthalten wie der berühmte Aufsatz zu Beethovens Instrumentalmusik. Die sinnbildhafte Figur Kreislers als talentierter und eigensinniger Künstler inspirierte Robert Schumann 1838 zum Klavierzyklus Kreisleriana.
Kreisleriana I
1. Johannes Kreislers, des Kapellmeisters, musikalische Leiden
2. Ombra adorata!
3. Gedanken über den hohen Werk der Musik
4. Beethovens Instrumentalmusik
5. Höchst zerstreute Gedanken
6. Der vollkommene Maschinist

Kreisleriana II
1. Brief des Barons Wallborn an den Kapellmeister Kreisler
2. Brief des Kapellmeisters Kreisler an den Baron Wallborn
3. Kreislers musikalisch-poetischer Klub
4. Nachricht von einem gebildeten jungen Mann
5. Der Musikfeind
6. Über einen Ausspruch Sacchinis und über den sogenannten Effekt in der Musik
7. Johannes Kreislers Lehrbrief
E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg – 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper Undine 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen Elixiere des Teufels und Kater Murr. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.