Kant, Immanuel: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht

Kant, Immanuel: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht

Hrsg. u. Einl.: Becker, Wolfgang. Nachw.: Ebeling, Hans. 389 S.
ISBN: 978-3-15-007541-8
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Einleitung: Kants pragmatische Anthropologie.
Von Wolfgang Becker

Immanuel Karnt: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
Vorrede
Inhalt

Erster Teil. Anthropologische Didaktik. Von der Art, das Innere sowohl als das Äußere des Menschen zu erkennen
Erstes Buch. Vom Erkenntnisvermögen
Vom Bewußtsein seiner selbst
Vom Egoism
Anmerkung. Über die Förmlichkeit der egoistischen Sprache
Von dem willkürlichen Bewußtsein seiner Vorstellungen
Von dem Beobachten seiner selbst
Von den Vorstellungen, die wir haben, ohne uns ihrer bewußt zu sein
Von der Deutlichkeit und Undeutlichkeit im Bewußtsein seiner Vorstellungen
Von der Sinnlichkeit im Gegensatz mit dem Verstande
Apologie für die Sinnlichkeit
Rechtfertigung der Sinnlichkeit gegen die Erste Anklage
Rechtfertigung der Sinnlichkeit gegen die Zweite Anklage
Rechtfertigung der Sinnlichkeit wider die Dritte Anklage
Vom Können in Ansehung des Erkenntnisvermögens überhaupt
Von dem künstlichen Spiel mit dem Sinnenschein
Von dem erlaubten moralischen Schein
Von den fünf Sinnen
Vom Sinne der Betastung
Vom Gehör
Von dem Sinn des Sehens
Von den Sinnen des Geschmacks und des Riechens
Allgemeine Anmerkung über die äußern Sinne
Fragen
Vom inneren Sinn
Von den Ursachen der Vermehrung oder Verminderung der Sinnenempfindungen dem Grade nach
a. Der Kontrast
b. Die Neuigkeit
c. Der Wechsel
d. Die Steigerung bis zur Vollendung
Von der Hemmung, Schwächung und dem gänzlichen Verlust des Sinnenvermögens
Von der Einbildungskraft
Von dem sinnlichen Dichtungsvermögen nach seinen verschiedenen Arten
A. Von dem sinnlichen Dichtungsvermögen der Bildung
B. Von dem sinnlichen Dichtungsvermögen der Beigesellung
C. Das sinnliche Dichtungsvermögen der Verwandtschaft
Von dem Vermögen der Vergegenwärtigung des Vergangenen und Künftigen durch die Einbildungskraft
A. Vom Gedächtnis
B. Von dem Vorhersehungsvermögen (Praevisio)
C. Von der Wahrsagergabe (Facultas divinatrix)
Von der unwillkürlichen Dichtung im gesunden Zustande, d. i. vom Traume
Von dem Bezeichnungsvermögen (Facultas signatrix)
Anhang
Vom Erkenntnisvermögen, sofern es auf Verstand gegründet wird
Einteilung
Anthropologische Vergleichung der drei oberen Erkenntnisvermögen miteinander
Von den Schwächen und Krankheiten der Seele in Ansehung ihres Erkenntnisvermögens
A. Allgemeine Einteilung
B. Von den Gemütsschwächen im Erkenntnisvermögen
C. Von den Gemütskrankheiten
Zerstreute Anmerkungen
Von den Talenten im Erkenntnisvermögen
Von dem spezifischen Unterschiede des vergleichenden und des vernünftelnden Witzes
A. Von dem produktiven Witze
B. Von der Sagazität oder der Nachforschungsgabe
C. Von der Originalität des Erkenntnisvermögens oder dem Genie

Zweites Buch. Das Gefühl der Lust und Unlust
Einteilung
Von der sinnlichen Lust
A. Vom Gefühl für das Angenehme oder der sinnlichen Lust in der Empfindung eines Gegenstandes
Erläuterung durch Beispiele
Von der langen Weile oder dem Kurzweil
B. Vom Gefühl für das Schöne, d. i. der teils sinnlichen teils intellektuellen Lust in der reflektierten Anschauung, oder dem Geschmack
Der Geschmack enthält eine Tendenz zur äußeren Beförderung der Moralität
Anthropologische Bemerkungen über den Geschmack
A. Vom Modegeschmack
B. Vom Kunstgeschmack
Von der Üppigkeit

Drittes Buch. Vom Begehrungsvermögen
Von den Affekten in Gegeneinanderstellung derselben mit der Leidenschaft
Von den Affekten insbesondere
A. Von der Regierung des Gemüts in Ansehung der Affekten
B. Von den verschiedenen Affekten selbst
Von der Furchtsamkeit und der Tapferkeit
Von Affekten, die sich selbst in Ansehung ihres Zwecks schwächen (Impotentes animi motus)
Von den Affekten, durch welche die Natur die Gesundheit mechanisch befördert
Allgemeine Anmerkung
Von den Leidenschaften
Einteilung der Leidenschaften
A. Von der Freiheitsneigung als Leidenschaft
B. Von der Rachbegierde als Leidenschaft
C. Von der Neigung zum Vermögen, Einfluß überhaupt auf andere Menschen zu haben
a. Ehrsucht
b. Herrschsucht
c. Habsucht
Von der Neigung des Wahnes als Leidenschaft
Von dem höchsten physischen Gut
Von dem höchsten moralisch-physischen Gut

Zweiter Teil. Die anthropologische Charakteristik. Von der Art, das Innere des Menschen aus dem Äußeren zu erkennen
Einteilung
A. Der Charakter der Person
I. Von dem Naturell
II. Vom Temperament
I. Temperamente des Gefühls
A. Das sanguinische Temperament des Leichtblütigen
B. Das melancholische Temperament des Schwerblütigen
II. Temperamente der Tätigkeit
C. Das cholerische Temperament des Warmblütigen
D. Das phlegmatische Temperament des Kaltblütigen
111. Vom Charakter als der Denkungsart
Von den Eigenschaften, die bloß daraus folgen, daß der Mensch einen Charakter hat oder ohne Charakter ist
Von der Physiognomik
Von der Leitung der Natur zur Physiognomik
Einteilung der Physiognomik
A. Von der Gesichtsbildung
B. Von dem Charakteristischen m den Gesichtszügen
C. Von dem Charakteristischen der Mienen
Zerstreute Anmerkungen
B. Der Charakter des Geschlechts
Zerstreute Anmerkungen
Pragmatische Folgerungen
C. Der Charakter des Volks
D. Der Charakter der Rasse
E. Der Charakter der Gattung
Grundzüge der Schilderung des Charakters der Menschengattung

Anhang
Ergänzungen aus Kants Handschrift
Reflexionen zur Anthropologie
Anmerkungen
Nachwort: Die Ethik in Kants Anthropologie: Der Mensch als der höchste Zweck seiner selbst. Von Hans Ebeling
Literaturhinweise
Personenregister
Sachregister
Immanuel Kant (22.4.1724 in Königsberg [Preußen] – 12.4.1804 Königsberg [Preußen]) revolutionierte mit seiner Kritik der reinen Vernunft die abendländische Philosophie. Populär wurde seine Maxime der ›Aufklärung‹, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Seine Erkenntnistheorie betont die Subjektivität des Menschen in seinem Streben nach objektiver Wahrheit. In seiner Kritik der praktischen Vernunft proklamiert er ein uneingeschränktes Gesetz moralisch-ethischen Zusammenlebens. Diese Pflichtethik lässt sich in seinem als ›Kategorischer Imperativ‹ bekannten Prinzip zusammenfassen. Die Kritik der Urteilskraft vereint die Disziplinen der Ästhetik und Naturphilosophie. Aus der Prämisse, dass die Natur aus einem schöpferischen genialen Akt entstanden ist, erhebt er die Natur zum Vorbild jeglicher Kunst.