Lenz, Jakob Michael Reinhold: Werke

Lenz, Jakob Michael Reinhold: Werke

Hrsg.: Voit, Friedrich. 604 S.
ISBN: 978-3-15-008755-8
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Dramen:
Der Hofmeister - Der neue Menoza - Die Soldaten - Pandämonium Germanikum
Prosa:
Moralische Bekehrung eines Poeten - Der Waldbruder
Gedichte:
Auf die Augen der Camilla - Priamus und Thisbe - Wo bis du itzt, mein unvergeßlich Mädchen - Fühl alle Lust, fühl alle Pein - Gibst mir ein, ich soll dich bitten - Die Demut - Ausfluß des Herzens - Über die deutsche Dichtkunst - Nachtschwärmerei - Freundin aus der Wolke - An die Sonne - An das Herz - Die erste Frühlingspromenade - Auf ein Papillote - An ** - Impromptü auf dem Parterre - Ich suche sie umsonst die heilige Stelle - Eduard Allwills erstes geistliches Lied - Der verlorne Augenblick/Die verlorne Seligkeit - Lied zum teutschen Tanz - Die Liebe auf dem Lande - Ach du um die die Blumen sich - Schinznacher Impromptüs - Willkommen kleine Bürgerin
Theoretische Schriften:
Anmerkungen übers Theater - Über Götz von Berlichingen - Über die Veränderung des Theaters im Shakespear - Rezension des Neuen Menoza - Über die Bearbeitung der deutschen Sprache im Elsaß, Breisgau, und den benachbarten Gegenden - Versuch über das erste Principium der Moral - Über die Natur unseres Geistes - Briefe eines jungen L. von Adel an seine Mutter in L. aus ** in **
Jakob Michael Reinhold Lenz (23.1.1751 Seßwegen [Casvaine, Livland] – 4.6.1792 Moskau), Sohn eines Pfarrers, wird mit seinen Werken dem Sturm und Drang zugerechnet. Nach einem vernachlässigten, später abgebrochenen Theologie-Studium, bei dem er lieber Kants Vorlesungen lauscht und sich mit dem Lesen und Schreiben von Literatur beschäftigt, entscheidet sich Lenz 1774 für die Arbeit als freier Schriftsteller. Diese sollte ohne große Erfolge bleiben. Lenz gilt seinem Umfeld als exzentrisch: Wird er noch 1776 von Goethe nach Weimar bestellt, so muss er die Stadt bereits wenige Monate später nach einem nicht näher überlieferten Zwischenfall wieder verlassen. Sein ohnehin prekärer Geisteszustand verschlimmert sich. Der Pfarrer Johann Friedrich Oberlin nimmt ihn in seine Obhut. Dessen Krankenakte dient später Georg Büchner als Vorlage für Lenz. Lenz arbeitet sich in seinen Dramen Der Hofmeister und Die Soldaten am Widerspruch ständischer Verhaltensregeln und freier Sexualität ab. Einen eigensinnigen ›Lösungsansatz‹ dieser Problematik für das Militär bietet er in seiner theoretischen Schrift Über die Soldatenehen.