Kierkegaard, Søren: Die Krankheit zum Tode

Kierkegaard, Søren: Die Krankheit zum Tode

Übers. und Anm. von Gisela Perlet
Nachw. von Uta Eichler
176 S.
ISBN: 978-3-15-009634-5
5,40 €

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Kierkegaards 1849 unter Pseudonym erschienenes Spätwerk beschäftigt sich als eine »christlich-psychologische Darlegung zur Erbauung und Erweckung«, wie der Untertitel lautet, mit der Verzweiflung als Grundbestimmung menschlicher Existenz und mit der Sünde: Sünde ist Verzweiflung trotz des Wissens um die Offenbarung Christi. Und das Gegenteil von Sünde ist der christliche Glaube.
Kierkegaards Einfluss auf die Existenzphilosophie oder die sog. Dialektische Theologie kann nicht unterschätzt werden.
Vorwort
Eingang

Erster Abschnitt: Die Krankheit zum Tode ist Verzweiflung

A Dass Verzweiflung die Krankheit zum Tode ist
A Verzweiflung ist eine Krankheit im Geist, im Selbst, und kann so ein Dreifaches sein: verzweifelt nicht sich bewusst sein, ein Selbst zu haben (uneigentliche Verzweiflung); verzweifelt nicht man selbst sein wollen; verzweifelt man selbst sein wollen
B Möglichkeit und Wirklichkeit der Verzweiflung
C Verzweiflung ist: »Die Krankheit zum Tode«

B Die Allgemeinheit dieser Krankheit (der Verzweiflung)

C Die Erscheinungsformen dieser Krankheit (der Verzweiflung)
A Verzweiflung ohne Reflexion darauf betrachtet, ob sie bewusst ist oder nicht, so dass also nur auf die Momente der Svnthese reflektiert wird
a) Verzweiflung gesehen unter der Bestimmung Endlichkeit - Unendlichkeit
α) Verzweiflung der Unendlichkeit ist das Fehlen von Endlichkeit
ß) Verzweiflung der Endlichkeit ist das Fehlen der Unendlichkeit
b) Verzweiflung gesehen unter der Bestimmung Möglichkeit- Notwendigkeit
α) Verzweiflung der Möglichkeit ist das Fehlen von Notwendigkeit
ß) Verzweiflung der Notwendigkeit ist das Fehlen von Möglichkeit

B Verzweiflung gesehen unter der Bestimmung Bewusstsein
a) Jene Verzweiflung, die nichts davon weiß, dass sie Verzweiflung ist, oder die verzweifelte Unwissenheit darüber, ein Selbst und ein ewiges Selbst zu haben
b) Jene Verzweiflung, die sich bewusst ist, Verzweiflung zu sein, sich also bewusst ist, ein Selbst zu haben, in dem doch etwas Ewiges liegt, und nun entweder verzweifelt nicht sie selbst oder verzweifeit sie selbst sein will
α) Verzweifelt nicht man selbst sein wollen, Verzweiflung der Schwäche
1. Verzweiflung über das Irdische oder über etwas Irdisches
2. Verzweiflung am Ewigen oder über sich selbst
ß) Jene Verzweiflung, verzweifelt man selbst sein zu wollen, Trotz


Zweiter Abschnitt: Verzweiflung ist die Sünde
A Verzweiflung ist die Sünde
Erstes Kapitel: Die Gradationen im Bewusstsein des Selbst (Die Bestimmung: vor Gott)
Zusatz: Dass die Definition von Sünde die Möglichkeit des Ärgernisses enthält; eine allgemeine Bemerkung über Ärgernis
Zweites Kapitel: Die sokratische Definition von Sünde
Drittes Kapitel: Dass die Sünde nicht Negation, sondern Position ist
Zusatz zu A: Aber wird Sünde dann nicht in einem gewissen Sinn zu einer großen Seltenheit? (Die Moral)

B Die Fortsetzung der Sünde
A Jene Sünde, über seine Sünde zu verzweifeln
B Jene Sünde, an der Vergebung der Sünden zu verzweifeln (Ärgernis)
C Jene Sünde, das Christentum modo poncndo aufzugeben, es für Unwahrheit z u er klären

Anmerkungen
Nachwort