Vergil: Aeneis. 9. und 10. Buch

Vergil: Aeneis

9. und 10. Buch. Lat./Dt.
Hrsg. u. Übers.: Binder, Edith u. Gerhard. 256 S. 17 Abb.
ISBN: 978-3-15-009684-0
5,60 €

inkl. MWSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Versandkostenfrei in D ab einem Bestellwert von EUR 25

Lieferung zwischen Montag, 21.09.2020, und Mittwoch, 23.09.2020. Aufgrund der aktuellen Situation kann es zu längeren Versandlaufzeiten kommen.

Informationen zu Bestellung, Vertragsschluss, Zahlung, Widerruf

Die Bücher 1 bis 8 des römischen Nationalepos sind bereits erschienen – nun liegen auch die Bände 9 und 10 in neuer, zweisprachiger und ausführlich kommentierter Ausgabe bei Reclam vor. Sie schildern die wechselvollen Kämpfe zwischen Rutulern und Trojanern: Hierbei zeichnet sich der Rutulerkönig Turnus besonders aus, doch Aeneas sorgt mit etruskischen Kämpfern für Verstärkung.
Vergil (Publius Vergilius Maro, 15. Oktober 70 v. Chr. Andes/Pietole bei Mantua – 21. September 19 v. Chr. Brundisium/Brindisi) gilt als bedeutendster römischer Dichter. Er stammt aus dem Dorf Andes bei Mantua, wo sein väterliches Landgut liegt. Bei der Landverteilung an die Veteranen rettete Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Vergils Besitztümer und dessen Leben. Er gehörte mit anderen Dichtern wie Horaz, Properz und Varius zum Kreis um den Kunstförderer Maecenas, der in engem Kontakt zu Augustus stand. Seine ländliche Herkunft verarbeitet Vergil in einer Sammlung von zehn Hirtengedichten, den Eklogen, oder auch Bucolica genannt. Vergil widmet Maecenas aus freundschaftlicher Verbundenheit die Lehrgedicht-Sammlung Georgica, die in vier Büchern Wissen über den Landbau vermittelt. Sein bekanntestes Werk ist das Epos Aeneis. In diesem Auftragswerk für Augustus, das die Flucht des Äneas aus dem zerstörten Troja nach Latium beschreibt, gibt Vergil dem römischen Gründungsmythos eine programmatische literarische Form.

Die Übersetzer und Herausgeber:
Gerhard Binder ist Professor em. für lateinische Philologie an der Universität Bochum, Edith Binder ist Philologin. In über zehnjähriger Arbeit hat sich das Ehepaar Binder intensiv mit dem Text beschäftigt und eine Prosaübersetzung vorgelegt, die Lesekomfort und höchste philologische Qualität in sich vereint.