Niebergall, Ernst Elias: Datterich

Niebergall, Ernst Elias: Datterich

Hrsg.: Meid, Volker
128 S.
ISBN: 978-3-15-009776-2
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Ernst Elias Niebergall (Pseud. E. Streff), 13. 1. 1815 Darmstadt – 19. 4. 1843 ebd.
Nach dem Besuch des Darmstädter Gymnasiums studierte der Sohn eines großherzoglichen Kammermusikus von Ende 1832 an ev. Theologie an der hessischen Landesuniversität Gießen; das Examen legte er erst 1839 ab, da er von den gegen die Burschenschaften gerichteten Unterdrückungs- und Verfolgungsmaßnahmen betroffen wurde. Er schlug jedoch die geistliche Laufbahn aus und lehrte von 1840 an Griechisch, Latein und Geschichte an einer Darmstädter Privatschule. Mit seinen beiden ironisch-entlarvenden »Localpossen« fixierte er den Darmstädter Dialekt zum ersten Mal literarisch; daneben veröffentlichte er seit 1836 konventionelle trivialromantische Fortsetzungsgeschichten für die Unterhaltungsbeilage Didaskalia des Frankfurter Journals.

In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) – © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.