Toller, Ernst: Hoppla, wir leben!

Toller, Ernst: Hoppla, wir leben!

Ein Vorspiel und fünf Akte. Nachw.: Schürer, Ernst. 151 S.
ISBN: 978-3-15-009963-6
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Das satirische "Hoppla, wir leben!" ist einem Chanson Walter Mehrings entnommen. Was Toller erstrebte, war nichts weniger als ein Drama über die verratene deutsche Revolution und die aus ihr entstandene Weimarer Republik. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Erwin Piscator machte aus der Premiere 1927 eine große politische Revue.
Ernst Toller (1.12.1893 Samotschin bei Bromberg [Posen] – 22.5.1939 New York) genoss als Protagonist des literarischen Expressionismus große Bekanntheit in der Weimarer Republik. Erste Erfolge feierte er mit dem Stationendrama Die Wandlung, das im Kern die Entwicklung zum ›Neuen Menschen‹ nachvollzieht. Als Politiker engagierte er sich in einer pazifistischen Bewegung und wirkte an der gescheiterten Bayerischen Räterepublik im Jahre 1919 mit, nach deren Sturz er fünf Jahre Gefängnishaft verbüßte. Diese Zeit sollte seine literarisch produktivste werden. Sein Anliegen, dass Revolution ohne Blutvergießen stattfinden muss, wird in seinem bekanntesten Werk Masse Mensch zum Ausdruck gebracht. Daneben entstehen mit Die Maschinenstürmer, Der Deutsche Hinkemann und Der entfesselte Wotan drei weitere Dramen in Gefangenschaft. Von den Nationalsozialisten ins Exil getrieben, nahm er sich 1939 in New York das Leben.