Seneca, Lucius Annaeus: Briefe an Lucilius

Seneca: Briefe an Lucilius

Hrsg., Komm. und Nachw.: Giebel, Marion
Übers.: Gunermann, Heinz; Loretto, Franz; Rauthe, Rainer
780 S.
Reclam Bibliothek. Leinen mit Schutzumschlag, Fadenheftung, Kapital- und Leseband. Format 12 x 19 cm
ISBN: 978-3-15-010992-2
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Müssen denn alle Seeufer mit Luxusvillen zugebaut werden? Muss man Delikatessen vom anderen Ende der Welt auf dem Tisch haben? Geradezu aktuell wirken Senecas Beispiele, mit denen er in den Briefen an seinen Freund Lucilius die Regeln für ein rechtes Leben gemäß der Stoa vermittelt: Wenn wir der Natur folgen, brauchen wir weniger und leben zufriedener und gesünder. Auch wer etwas über die römische Gesellschaft erfahren möchte, kommt bei der Lektüre der Briefe auf seine Kosten. Denn wie kaum ein anderer wusste Seneca die Marotten seiner Zeitgenossen aufs Korn zu nehmen und ein lebendiges Bild vom Alltagsleben zu zeichnen.
1. Buch
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17. und 18. Buch
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102. Brief
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105. Brief
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120. Brief
121. Brief
122. Brief
123. Brief
124. Brief

22. Buch
Auszüge aus Aulus Gellius, Noctes Atticae (Attische Nächte) 12,2,2–13

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Verzeichnis der Eigennamen
Zeittafel
Übersicht über die Stoa und einige ihrer philosophischen Begriffe
Senecas erhaltene Werke
Literaturhinweise
Nachwort
Seneca (Lucius Annaeus Seneca, auch Seneca der Jüngere genannt, zwischen 4 v. Chr. und 1 n. Chr. Cordova/Cordoba – April 65 n. Chr. bei Rom) war unter den Kaisern Caligula und Claudius als Anwalt, Quästor und Senator tätig. Im Jahre 41 ins Exil nach Korsika geschickt, wurde er acht Jahre später zur Erziehung Neros nach Rom zurückberufen. Als Dichter beschäftigt sich Seneca in Medea, Oedipus und sieben weiteren Tragödien mit Stoffen aus dem griechischen Sagenkreis. Mit Apocolocyntosis (Die Verkürbissung des Kaisers Claudius) gelingt ihm ein bissiges und scharfzüngiges Pamphlet gegen Claudius, der ihn ins korsische Exil geschickt hatte. Als Philosoph vertritt er in seinen Briefen Epistulae morales ad Lucilius (Briefe an Lucilius über Ethik) sowie in seinen Abhandlungen, beispielsweise De vita beata (Vom glücklichen Leben) oder De tranquillitate animi (Von der Ausgeglichenheit der Seele) die Lehre der Stoa, die Leben und Tod mit Genügsamkeit, Weisheit und Gleichmütigkeit entgegentritt. In diesem Geist erscheint auch Senecas Ableben, wie es der Historiker Tacitus in seinen Annalen beschreibt: Seneca wird von Nero, der dem Lehrer zusehends entglitten war, der Teilnahme an der Pisonischen Verschwörung beschuldigt und zum Selbstmord gedrängt – einem Befehl, dem der Philosoph laut Tacitus stoisch Folge leistete.