Hinsch, Wilfried: Die gerechte Gesellschaft

Eine philosophische Orientierung
Originalausgabe
Klappenbroschur. Format: 12,5 x 20 cm
164 S. 3 Abb.
ISBN: 978-3-15-011054-6
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Wie viel materielle Ungleichheit ist unter dem Gesichtspunkt der sozialen Gerechtigkeit noch tragbar für eine Gesellschaft? Dieser Frage geht Wilfried Hinsch nach, indem er die Entwicklung der Idee der sozialen Gerechtigkeit nachzeichnet – von der Antike bis heute.

In der Philosophie legte Aristoteles die Grundlagen für unser Verständnis einer gerechten Gesellschaft. Weiterentwickelt von Thomas von Aquin, entstand daraus im 19. Jahrhundert die katholische Soziallehre. Ebenso wichtig wurde der Utilitarismus mit seiner Vorstellung vom größten Glück der größten Zahl sowie Karl Marx’ Kapitalismuskritik.
John Rawls schließlich entwickelte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts seine Konzeption der Gerechtigkeit als Fairness: Diese erklärt nicht nur, warum soziale Gerechtigkeit eine wohlbegründete moralische Forderung ist. Sie zeigt auch, wie die Institutionen einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft sie verwirklichen können.
Vorwort

Die Ungerechtigkeit zuerst

Das aristotelische Paradigma
Subjektivität | Interpersonalität | Legalität | Die aristotelische Klassifikation | Die austeilende Gerechtigkeit | Die ausgleichende Gerechtigkeit | Egalität | Tauschgerechtigkeit | Korrektive Gerechtigkeit | Gleichheit bei Thomas von Aquin

Das utilitaristische Paradigma
Hedonisches Glück | Individualismus, Aggregation, Maximierung | Hedonismus und Konsequentialismus | Präferenzutilitarismus | Egalitarismus, Unparteilichkeit und materielle
Ungleichheit | Die Tendenz zur Gleichverteilung und die individuellen Ansprüche | Das Problem der adaptiven Präferenzen | Gerechtigkeit in Mills Utilitarismus | Gerechtigkeit, Rechte und Glücksmaximierung | Die Tugenden und das Glück | Höhere und niedere Arten hedonischen Glücks

Die Idee der sozialen Gerechtigkeit
Historischer Hintergrund | Ein wichtiger Wegbereiter: Condorcet | Kapitalismus- und Gerechtigkeitskritik bei Marx | Distributive und kommutative Gerechtigkeit | Hayeks Kritik der sozialen Gerechtigkeit | Nozicks historische Gerechtigkeitskonzeption | Interpersonelle Gerechtigkeit und Hintergrundgerechtigkeit

Rawls’ Konzeption der Gerechtigkeit als Fairness
Antagonistische Kooperation | Urzustand und »Schleier der Unwissenheit« | Der Begriff der moralischen Person | Die Grundgüter | Das Differenzprinzip | Eine liberale und egalitäre
Konzeption der Hintergrundgerechtigkeit

Anmerkungen
Bibliografie
Schlüsselbegriffe
Zeittafel
Danksagung
Wilfried Hinsch, geb. 1956, ist Professor für Philosophie an der Universität Köln; seine Arbeitsschwerpunkte sind Politische Philosophie, Sozialphilosophie und Ethik.
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