Gernhardt, Robert: Reim und Zeit

Gernhardt, Robert: Reim und Zeit

Gedichte. Jubiläumsausgabe
Nachw.: Gernhardt, Robert
Geb. Format: 9,6 x 14,8 cm
222 S.
ISBN: 978-3-15-011111-6
Robert Gernhardt (1937–2006) schrieb, zeichnete und dichtete sein ganzes Leben lang. Was an Kunst und Komik gelang, kann in diesem Band, der eine charakteristische Auswahl seines lyrischen Lebenswerks präsentiert, beglückt gelesen und bestaunt werden.
I
Frage – Tierwelt – Wunderwelt – Das Knebellied
II
Das Gleichnis – Ein Abschied – Kleines Lied – Gebet – Zoo-Impressionen – Ein Erlebnis Kants – Reitergedicht – Animalerotica – Ich sprach – Lehrmeisterin Natur – Bekenntnis
III
Paris ojaja – Ein Septembernachmittag in der Heide – Folgen der Trunksucht – Lied – Plädoyer – Bilden Sie mal einen Satz mit … – Weils so schön war – Paarreime in absteigender Linie – Von den Gästen – Von der Ruhe – Vom Leben – Zu zwei Sätzen von Eichendorff – Mondgedicht – Vater und Sohn I – Vater und Sohn II – Deutung eines allegorischen Gemäldes – Lokal-Bericht – Dorlamm meint – Als er sich mit vierzig im Spiegel sah – Tagesbefehl – Die Welt und ich – Einmal hin und zurück – Der Sommer in Montaio. Stimmungsgedichte – Welt, Raum und Zeit – Umgang mit Tieren aus der Tiefe – Lied der Männer – Trost im Gedicht – Wer von den Fünfen bist Du? – Der Nachbar – Indianergedicht – Samstagabendfieber – Nichtzutreffendes bitte streichen – Trost und Rat – Dreißigwortegedicht – Ach, Erika – Der Tag, an dem das verschwand – Testament – Materialien zu einer Kritik der bekanntesten – Gedichtform italienischen Ursprungs – Psalm
IV
Liebesgedicht – Ermunterung – Geständnis – Die Lust kommt – Frommer Wunsch – Verwunderung – Zwei erinnern sich – Freßgaß, Ende August – Herbstlicher Baum in der Neuhaußstraße – Revision im Spiegel – Weder noch – Siebenmal mein Körper – Noch einmal: Mein Körper – Jammer – Nachdem er durch Rom gegangen war – Endstation Einsicht – Roma aeterna – Doppelte Begegnung am Strand von Sperlonga – Deutscher im Ausland – Sibilla – Weheklag – Balin, Balin – Auch eine Ästhetik – Leiden und Leben und Lesen und Schreiben – Ecklokal mit Verlierer – Der Zähe – Der Wanderer – Alle oder nichts – Gemachter Mann – Katzengedichte – Ratschlag – Katz und Maus – Schöpfer und Geschöpfe – Schön, schöner, am schönsten – Nachdem er durch Metzingen gegangen war
V
Sehen und Hören und Fühlen und Denken – Schweigen und Freude – Zur Beherzigung – Stadtnacht – Bildnis des Künstlers als alternder Filou – Bitte um Trennung – In Mantua – Unzeitgemäße Verse – Ihm gesagt – Ihr gesagt – Dem Paar gesagt – Paargesang – Couplet von der Geilheit – Lauf der Dinge oder Ballade von den alternden – Männern in diesen bewegten Zeiten – Amour fou in der Metzgerei Illing – Nichttrinklied – Eine merkwürdige Begegnung im Schloßpark von – Herrnsheim – Mühlheim/Main – Blues – Auf Reisen – Halt im Frankenland – Bussard an der Bahnstrecke Ulm–Augsburg – Durch Niederbayern – Oktoberfest – Welt der Literatur – Empfindsamer junger Dichter – Zorniger junger Dichter – Milder alter Dichter – Abgeklärter Dichter – Anmaßender Dichter – Schamerfüllter Dichter – Drei berühmte Dichter – Wortschwall – Sauber bleiben – Als er zum 3. Oktober 1990 gefragt wurde, – was er von Deutschland erwarte und was er – dem vereinten Land wünsche – Fliegengedicht – Im Chianti – Gespräch mit dem Engel – Trotz – Geduld – Geburtstag – Kindheit – Hohe Schule – Zurück aus dem Odenwald – Wenn der Vater mit dem Sohne – Behindertes Kind am Strand – Für Rosa – Lesung – Immer – Rondo – Zufriedenheit – Schön und gut und klar und wahr – Kunst und Natur – Mäusegedicht
VI
Schneiden und Scheiden – Italien – Mexiko, Fußball-WM, 28. 6. 94 – Eigentlich nicht – Herz und Hirn – Gottesurteil – Gespräch mit dem Wolf – Einer überdenkt einiges – Die Geburt – Gehen und Schreiben und Fernsehen – Diät-Lied (mit Ohrfeigenbegleitung) – Mein Feind – Ein Gast – Nah schwach lieb groß – Die Nachbarin – Roß und Reiter – Ein Glück – Enttarnt – Das Dunkel – Der letzte Gast – Ach – Zurück zur Unnatur – Natur-Blues – Tier und Mensch – Kurze Rede zum vermeintlichen Ende einer Fliege – Viel und leicht – Alles über den Künstler – Der Dichter – Nachmittag eines Dichters – Good News aus Nürtingen – Ballade von der Lichtmalerei – Ostfriesische Romanze – Vom Fuchs und dem Eichelhäher – Kollegialer Rat – Der ICE passiert Günzburg – Der ICE hat eine Bremsstörung hinter Karlsruhe – Wiener Anwandlung – Sonntag in Lübeck – Als er sich auf einem stillen Örtchen befand – Einer schreibt der Berliner Republik etwas ins – Stammbuch – Steffi Graf-Gospel oder Die ›Frankfurter – Allgemeine‹ zitiert die Brühlerin nach deren Spiel – gegen Gabriela Sabatini am 7. 6. 1995 – Couplet von der Erblast – Gut und lieb
VII
Abendgang – Mittägliche Rast – Vom Klebstoff – Vom Pfirsich – Mittagsruhe – Abendgang 18 Uhr – Abendgang 18 Uhr 15 – Am See – Lob des Lebens
VIII
Frühsommerabend am Hundekehlesee
IX
Schlafenszeit – Lob der Bescheidung – Was wäre, wenn – Weiß auf weiß – Abendgedicht – Sturmskizze – Sechster Dezember – Das – Familie – Ein Zwiegespräch – Sorge dich nicht, borge – Die Werra vor Kassel, Frühlingsbeginn 2001 – Gespräch vor einer schwarzfigurigen attischen – Vase im New Yorker Metropolitan Museum – Die Gedanken sind roh – Jahresringe – Das Buch – Ende ohne Schrecken – Theke – Antitheke – Syntheke – Das war nicht – Der ewige Zahnarzt – Als er gefragt wurde, wie ein gutes Gedicht – beschaffen sein sollte
X
Diagnose Krebs oder Alles wird gut – Die Woche davor – Guter Rat – Schneiden und leiden – Das Treffen – Lied von der Hinfälligkeit – Kurznachricht – Nachricht von der Chemotherapie oder – Ein flotter Dreier – Die Chemo spricht – 7. Juni. Rückblick und Ausblick – Zweierlei Therapie – Invasion der Bienenfresser – Große Anrufung des heiligen Franziskus – Schöne Aussichten am Morgen des vierten – Oktober – Zum guten Schluß ein wirklich guter Rat – Krieg als Shwindle – 2003. ENDE JANUAR. Sonett von dem jungen – Amerika und den alten Europäern – ANFANG FEBRUAR. Sonett von der nie – versagenden Bush-Powell-Rumsfeldschen – Schuldzuweisung – ENDE FEBRUAR. Sonett vom Schwächeln und – Stärkeln – ANFANG MÄRZ. Sonett vom Gebet des George – W. Bush zu seinem Gott – ENDE MÄRZ. Sonett vom Versuch eines – amerikanischen Pressesprechers, einem – irakischen Kind den Krieg zu erklären – ANFANG APRIL. Sonett vom Entsorgen eines – Diktators – ANFANG MAI. Sonett vom Lehrmeister Krieg
XI
Toskana, 2002 – Wiedersehen und Abschied am 27. Juni 2004 – Rückblick, Einsicht, Ausblick – Aus dem Lieder- und Haderbüchlein des Robert G – Schuldchoral I – Geh aus mein Herz oder Robert Gernhardt liest – Paul Gerhardt während der Chemotherapie – Von Fall zu Fall – Frage und Antwort – Trotz – Schuldchoral II – Dialog – Totengedenken – Abschied – Vom Hunger – Ein breiter Reiter – Malade Ballade – Knabberwix – Gute Vorsätze – Welt der Wunder – Couplet-Fragment – Mittagsfragen an die Katz – Blanker Neid auf rote Sommer – Finger weg! – Ich ich ich – Alter Wein – Koenig Fussball – Wir Weltmeister – Petrarcasonett

Editorische Notiz
Biographie und Bibliographie
Nachwort: Herr Gernhardt, warum schreiben Sie Gedichte? – Das ist eine lange Geschichte