: Ich möchte nie mehr zwanzig sein

Ich möchte nie mehr zwanzig sein

Gedichte
Hrsg.: Scholing, Eberhard
Geb. Format: 9,6 x 15,2 cm
168 S.
ISBN: 978-3-15-011173-4
12,00 €

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Man müsste noch mal zwanzig sein heißt einer der erfolgreichsten Schlager der 1950er Jahre. Aber warum eigentlich? Die positiven Seiten des Lebens lassen sich viel leichter entdecken nach dem Berufsstress, und man kann überhaupt viel gelassener auf das ganze Getriebe schauen.
Eberhard Scholing hat Gedichte gesammelt, die zu dieser Lebensphase passen, ernst und heiter, lebensklug und optimistisch. Denn das Alter alleine ist niemals ein Grund, missmutig oder sorgenvoll in die Zukunft zu blicken.
Mit Gedichten von Eugen Roth, Erich Kästner, Mascha Kaléko, Peter Härtling, Günter Grass, Wilhelm Busch, Robert Gernhardt und vielen anderen.
Vorwort


Altern geschieht, als fände es gar nicht statt
Altern wahrnehmen

Johann Wolfgang Goethe: Das Alter
Friedrich Schiller: Das gemeinsame Schicksal
Friedrich Theodor Vischer: Altersanfang
Christian Weise: Unvermuthende Betrachtung des hereinbrechenden Alters
Friedrich Rückert: Haarverlust
Eugen Roth: Einbildung
Ulla Hahn: Älterwerden
Rose Ausländer: Spiegelbild
Karl Krolow: Lange merken wir nicht
Dieter Wellershoff: Altwerden


Wirf deine Angst in die Luft
Gegen die Altersangst

Rose Ausländer: Noch bist du da
Christine Busta: Vom Altern
Johann Gabriel Seidl: Selbsttäuschung
Wilhelm Busch: Seid mir nur nicht gar zu traurig
Gottfried Keller: Wir wähnten lange recht zu leben
Carl Zuckmayer: Das Alter
Peter Härtling: Vom Efeu
Johann Wolfgang Goethe: Die Jahre nahmen dir, du sagst, so vieles
Reiner Kunze: Nocturne in E
Albrecht Goes: Karl Barths Altersbriefe
Hermann Hesse: Stufen
Friedrich von Logau: Deß Menschen Alter


Niemals glänzt der Ausblick freier
Rückschau halten

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Trost der Erinnerung
Peter Hacks: Rentners Abendlied
Stefan Zweig: Letztes Gedicht
Friedrich Rückert: Mit vierzig Jahren
Franz Werfel: Ein Anderes
Franz Hessel: Erinnerung
Rudolf Hagelstange: Lied der Jahre
Ferdinand von Saar: Alter
Arthur Schopenhauer: Finale
Heinrich Heine: Rückschau
Theodor Fontane: So und nicht anders
Wilhelm Busch: Reue


Liebten einander in Wohl und in Wehe
Alte Liebe

Franz Grillparzer: Zur Goldenen Hochzeit
Justinus Kerner: An Sie im Alter
Paul Fleming: Elsgens treues Herz
Hans Magnus Enzensberger: Die Vorzüge meiner Frau
Mascha Kaléko: Ich und Du
Eduard Mörike: An Gretchen
Detlev von Liliencron: Glückes genug
Günter Grass: Ehe
Carl Zuckmayer: Eines Tages
Gotthold Ephraim Lessing: Lied aus dem Spanischen
Karoline von Günderrode: Die eine Klage
Friedrich Gottlieb Klopstock: Das Wiedersehn


Von einem Greise will ich singen
Persönlichkeiten

Christian Fürchtegott Gellert: Der Greis
Rainer Maria Rilke: Die Greisin
Adelbert von Chamisso: Die alte Waschfrau
Rainer Malkowski: Der Alte
Walter Helmut Fritz: Alte Frau
Kurt Tucholsky: Mutterns Hände
Ludwig Tieck: Der Greis
Mascha Kaléko: Ältere Dame ohne Anhang
Friedrich von Hagedorn: Der Alte
Bertolt Brecht: Ballade von der alten Frau
Rudolf Alexander Schröder: Vom alten Mann


Lockert sich manches strenge Tabu
Von kauzigen Alten

Wilhelm Busch: Der alte Narr
Barthold Heinrich Brockes: Der Geitz-Hals
Klabund: Das Ehepaar
Georg Ludwig Weerth: Der Eichenwald ist düster
Aloys Blumauer: Brief eines strengen Vaters an seinen Sohn
Oscar Blumenthal: Den Altersstolzen
Eugen Roth: Der Urgreis
Mascha Kaléko: Mit zunehmendem Alter
Franz Hessel: Mondscheinklage eines alten Herrn
Friedrich Hebbel: Alt und Jung
Gottfried Benn: Fürst Kraft
Kurt Tucholsky: Eine Alte


Und wenn wir einmal alt sind und bei Jahren
Alt und Jung

Matthias Claudius: Der Mann im Lehnstuhl
Eugen Roth: Weltlauf
Heinrich Hoffmann: Ein Alter und ein Junger
Johann Wolfgang Goethe: Ein alter Mann ist stets ein König Lear!
Theodor Storm: Spruch des Alters
Franz Werfel: Elternlied
Friederike Mayröcker: an meine Mutter, 84
Kurt Tucholsky: Oller Mann
Joachim Ringelnatz: Geplapper an Großpapa
Theodor Fontane: Die Alten und die Jungen
Georg Rudolf Weckherlin: Alters Eigenschafften
Georg Brittig: Labsal des Alters


Auch der längste Walfisch wird mal zahm
Unter Obhut

Rainer Brambach: Altersheim
Rose Ausländer: Altenheim
Arne Rautenberg: Kasperle im Altersheim
Hans Leip: Ein Mädchen von der Wasserkante spricht zum Großvater
Hans-Jürgen Heise: Essen auf Rädern
Ernst Jandl: schaukelstuhl
Erich Kästner: Tagebuch eines Herzkranken
Robert Gernhardt: Die Alten


Geh schlafen, mein Herz, es ist Zeit
Des Lebens müde

Else Lasker-Schüler: Man muss so müde sein …
Conrad Ferdinand Meyer: Eingelegte Ruder
Hermann Hesse: Knarren eines geknickten Astes
Friedrich Hölderlin: Das Angenehme dieser Welt …
Anton Ulrich von Braunschweig: Sterb-Lied
Friedrich de la Motte Fouqué: Trost
Otto Julius Bierbaum: Der Alte am Abend spricht
Ricarda Huch: Tief in den Himmel verklingt
Eva Strittmatter: Finstere Stunde
Adelbert von Chamisso: Ich fühle mehr und mehr die Kräfte schwinden
Kurt Marti: er wurde alt


Verzeichnis der Autoren, Gedichte und Druckvorlagen

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