Ebner-Eschenbach, Marie von: Lotti, die Uhrmacherin

Mit einem Essay von Eva Schörkhuber
Geb. Format 9,6 x 14,8 cm
202 S.
ISBN: 978-3-15-011195-6
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Klassikerinnen neu entdeckt von Schriftstellerinnen der Gegenwart

Marie von Ebner-Eschenbach erzählt in ihrem Roman von einer Frau, die sich im 19. Jahrhundert in einer Männerdomäne zu behaupten weiß. Lotti bleibt sich treu, verfolgt ihren eigenen Weg und ist nicht nur darin ein Vorbild.

»Lotti, die Uhrmacherin ist eine literarische Anregung dafür, einem eigenen Rhythmus zu folgen, das Timing selbst zu bestimmen – ein Plädoyer also fürs Unzeitgemäße, für sein emanzipatorisches und widersprüchliches Potential.« – Eva Schörkhuber
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, geb. Freiin (seit 1843: Gräfin) von Dubsky (13.9.1830 Schloss Zdislawic [Mähren] – 12.3.1916 Wien) kämpfte zeit ihres Lebens selbstbewusst gegen festgefahrene ständische Konventionen und Geschlechterrollen. Sie absolvierte als Frau aus adeligem Haus eine Ausbildung zur Uhrmacherin und betätigte sich als Schriftstellerin. Ihre satirischen und gesellschaftskritischen Werke, so z. B. die Novelle Krambambuli« oder ihre Romane Lotti, die Uhrmacherin, Unsühnbar und Das Gemeindekind gehören zum festen Kanon der österreichischen Literatur. Ebenfalls erfreuen sich ihre Aphorismen großer Beliebtheit. Gekrönt wurde ihr außergewöhnlicher Werdegang mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Wien im Jahr 1900 – als erste Frau.

Mit einem Essay von Eva Schörkhuber:

Die Autorin und Literaturvermittlerin Eva Schörkhuber lebt in Wien und Bratislava. Zuletzt erschien 2017 ihr Roman Nachricht an den großen Bären. Sie wurde u. a. mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet.
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»Ein Segen […], dass der Verlag nun unter dem Motto ›Was es bedeutet, Frau zu sein‹ Meisterwerke neu auflegt«
(Katja Kraft, Münchner Merkur, 18.05.2019)