Misselhorn, Catrin: Künstliche Intelligenz und Empathie. Vom Leben mit Emotionserkennung, Sexrobotern & Co

[Was bedeutet das alles?]
Geb. Format 12 x 19 cm
181 S.
ISBN: 978-3-15-011344-8
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Emotionale künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Künstliche Systeme sollen mitfühlend sein und Empathie in uns auslösen. Doch wie erkennen und verarbeiten künstliche Systeme menschliche Emotionen? Können sie echte Gefühle und Empathie empfinden? Führt die Entwicklung schmerzempfindlicher Roboter in der Biorobotik zur Auflösung der Grenze hin zu biologischen Organismen? Haben wir auch moralische Pflichten gegenüber Robotern, die unser Mitgefühl rühren? Und was ist von Roboterliebe und Sexrobotern zu halten?
Die Expertin für Maschinenethik Catrin Misselhorn diskutiert die ethischen und technischen Aspekte dieser Fragen an anschaulichen Beispielen aus der Praxis und gibt einen Überblick über neue Tendenzen der emotionalen Künstlichen Intelligenz, sozialen Robotik und Biorobotik.
Vorwort
1. Emotionale Künstliche Intelligenz
2. Wie künstliche Systeme wissen, was wir fühlen
3. Menschliche und artifizielle Empathie
4. Von empathischen Pflegerobotern und virtuellen Seelenklempnern
5. Können Roboter Schmerzen empfinden? – Neue Tendenzen der Biorobotik
6. Arme Alexa! – Empathie mit Robotern und virtuellen Agenten
7. Freundschaft, Liebe und Sex mit Robotern

Anmerkungen
Literaturhinweise
Zur Autorin
Catrin Misselhorn, geb. 1970, ist Professorin für Philosophie mit dem Schwerpunkt technische Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie gilt als Expertin für den Bereich der Maschinen- und Roboterethik in Deutschland. Beim Reclam Verlag erschien 2018 ihr Band Grundfragen der Maschinenethik, der auf den 3. Platz der Sachbuchbestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk Kultur gewählt wurde.
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»Allein Misselhorns Anekdoten davon, wie weit die Simulation von Empathie in Maschinen schon fortgeschritten ist, lesen sich wie ein Thriller. […] Was sie selbst geliefert hat, ist ein erster Ausblick auf einen Technologiesprung, der die Auswirkungen sozialer Medien und aktueller Überwachungs- und Manipulationstechnologien weit in den Schatten stellen könnte. […] Catrin Misselhorn bringt mit ihrem Blick einer europäischen Maschinenethikerin genau die nötige Portion Zweifel und Widerspruch in den Diskurs, der die weitere Entwicklung begleiten muss.«
(Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung, 16.03.2021)