Nachdenken über Corona

Philosophische Essays über die Pandemie und ihre Folgen
Originalausgabe
Hrsg. von Geert Keil und Romy Jaster
Klappenbroschur. Format 12,5 × 20,5 cm
135 S.
ISBN: 978-3-15-011349-3
12,00 €

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Unter dem Brennglas der Coronakrise stellen sich viele Fragen schärfer und dringlicher als zuvor: etwa über die Berechtigung von Freiheitseinschränkungen, Vertrauen als politische Kategorie, die Schutzpflichten des Staates, Freiwilligkeit und Zwang, den gerechten Umgang mit Versorgungsengpässen in der Medizin oder über verantwortungsvolle Krisenkommunikation. Der Band zeigt, dass die Philosophie zu gesellschaftlichen Debatten mehr beizutragen hat als Kommentare zur Tagespolitik mit kurzer Halbwertszeit.

Die Covid-19-Pandemie und der Umgang mit ihr fordern nicht nur die Gesellschaft heraus, sondern auch das philosophische Denken. Dieser Band versammelt die besten Texte des Essaywettbewerbs »Nachdenken über Corona«, den die Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP) ausgerichtet hat.
Vorwort: Die Philosophie und die Pandemie

Christian Budnik: Vertrauen als politische Kategorie in Zeiten von Corona
Luise K. Müller: Das Samariterprinzip. Warum der Staat in der Not zwingen darf
Emanuel Viebahn: Lob der Vermutung
Oliver Hallich: Verhindern oder Vorbeugen? Freiheitseinschränkungen in der Corona-Krise
Ludger Jansen: Masken, Abstand, Anschnallpflicht: Freiheitseinschränkungen im Straßenverkehr und in der Pandemie
Frank Dietrich: Medizin am Limit: Wie umgehen mit Versorgungsengpässen in der Pandemie?
Sebastian Schmidt: Wie vernünftig sind Verschwörungstheoretiker? Corona und intellektuelles Vertrauen
Alex Tiefenbacher: Das Prinzip der Freiwilligkeit belohnt die Falschen
Yannic Vitz: »Applaus, Applaus!« Über eine Ethik des Lobes und moralisch unangemessenen Applaus

Biografische Notizen
Die Herausgeber:
Geert Keil, geb. 1963, ist Präsident der GAP und Professor für Philosophische Anthropologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Bei Reclam erschien zuletzt sein Essay Wenn ich mich nicht irre. Ein Versuch über menschliche Fehlbarkeit (2019).

Romy Jaster, geb. 1985, ist Geschäftsführerin der GAP und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie veröffentlichte zuletzt bei Reclam mit David Lanius Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen (2019).

Die Preisträger über ihre Essays

Christ­ian Bud­nik

Nachdenken ueber Corona_Christian Budnik

Lu­ise K. Mül­ler

Nachdenken ueber Corona_Luise K. Mueller

E­ma­nu­el Vie­bahn

Nachdenken ueber Corona_Emanuel Viebahn

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