Tocqueville, Alexis de: Über die Demokratie in Amerika

Tocqueville, Alexis de: Über die Demokratie in Amerika

Ausgew. und hrsg. von Jacob P. Mayer
463 S.
ISBN: 978-3-15-014189-2
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1831/32 bereist Alexis de Tocqueville im Auftrag des französischen Justizministeriums die noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika. Dieses Land erscheint ihm wie ein politisches Zukunftslabor, denn dort sind Demokratie und Gleichheit zu dieser Zeit schon weit fortgeschritten. Auf der Grundlage seiner Beobachtungen und unter der Leitfrage, wie Gleichheit und Freiheit zu vereinbaren sind, entsteht sein 1835/40 vorgelegtes zweibändiges Hauptwerk Über die Demokratie in Amerika – eine brillante Analyse der amerikanischen Gesellschaft sowie all ihrer Institutionen und eine Gründungsschrift der Vergleichenden Politikwissenschaft.
Vorwort von Carl J. Burckhardt
Tocqueville und sein Werk

Aus dem ersten Band
Einleitung
1. Die Gesellschaftsordnung Angloamerikas
Entscheidend für die Gesellschaftsordnung Angloamerikas ist: sie ist in ihrem Wesen demokratisch
Politische Folgen der Gesellschaftsordnung Angloamerikas
2. Das Prinzip der Volkssouveränität
3. Die Untersuchung der Einzelstaaten muss der Erörterung über die Bundesregierung vorangehen
Von der Gemeindeordnung in Amerika
Umschreibung der Gemeinde
Gemeindebefugnisse in Neuengland
Vom Leben der Gemeinde
Vom Gemeindegeist in Neuengland
Von der Grafschaft in Neuengland
Über die politischen Wirkungen der dezentralisierten Verwaltung in den Vereinigten Staaten
4. Die richterliche Gewalt und ihr Einfluss auf das politische Leben
Andere Befugnisse der amerikanischen Richter
5. Die politische Gerichtsbarkeit
6. Hoher Rang des Obersten Gerichtshofes innerhalb der großen Staatsgewalten
7. Die politischen Parteien in den Vereinigten Staaten
In den Vereinigten Staaten und in Europa sind die Auffassungen und der Gebrauch der Vereinigungsfreiheit verschieden
8. Die demokratische Regierung
Die allgemeine Wahl
Die Volkswahlen und die Neigungen der Demokratie in ihren Wahlen
Gründe für die teilweise Milderung der demokratischen Neigungen
Einfluss der Demokratie auf die Wahlgesetze
Die öffentlichen Beamten in der Demokratie
Das Verwaltungsermessen in der Demokratie
Welcher Anstrengungen die Demokratie fähig ist
Die Macht der Demokratie über sich selbst
Die Außenpolitik in der Demokratie
9. Die Allmacht der Mehrheit und ihre Wirkungen
Die Allmacht der Mehrheit verstärkt die Unbeständigkeit von Gesetzgebung und Verwaltung, die zum Wesen der Demokratie gehört
Tyrannei der Mehrheit
Die Allmacht der Mehrheit in ihrer Wirkung auf das Verwaltungsermessen
Der Einfluss der Mehrheit auf das Denken
Wirkungen der Tyrannei der Mehrheit auf den Nationalcharakter. Der Höflingsgeist
In der Allmacht der Mehrheit liegt die größte Gefahr für die amerikanischen Republiken
10. Mäßigung der Tyrannei der Mehrheit
Amerika kennt keine Verwaltungszentralisation
Der Juristengeist als Gegengewicht der Demokratie
Die Geschworenenbank als politische Institution
11. Vom Einfluss der Gesetze auf die Erhaltung der demokratischen Republik in den Vereinigten Staaten
12. Vom Einfluss der Sitten auf die Erhaltung der demokratischen Republik in den Vereinigten Staaten
13. In den Vereinigten Staaten dienen die Gesetze mehr als die physischen Umstände, und die Sitten mehr als die Gesetze der Erhaltung des demokratischen Staatswesens
Würden die Gesetze und die Sitten anderswo als in Amerika zur Erhaltung der demokratischen Einrichtungen ausreichen?
Bedeutung des Vorangehenden für Europa
14. Stellung der Schwarzen in den Vereinigten Staaten
15. Schlussbetrachtung des ersten Bandes

Aus dem zweiten Band
Vorwort
16. Die wichtigste Quelle der Überzeugungen bei demokratischen Völkern
17. Wie die Religion in den Vereinigten Staaten die demokratischen Instinkte zu benützen versteht
18. Vom Fortschritt des Katholizismus in den Vereinigten Staaten
19. Die Literaturindustrie
20. Individualismus und Demokratie
21. Unmittelbar nach einer demokratischen Revolution ist der Individualismus größer als in einer anderen Epoche
22. Überwindung des Individualismus durch freiheitliche Institutionen
23. Über den Gebrauch, den die Amerikaner im bürgerlichen Leben von Zusammenschlüssen machen
24. Überwindung des Individualismus durch die Lehre vom wohlverstandenen Interesse
25. Die Aristokratie der Industrie
26. Wie die Gesellschaft in den Vereinigten Staaten ein bewegtes und zugleich einförmiges Bild bietet
27. Der Ehrbegriff in der Demokratie
28. Weshalb die großen Revolutionen selten werden
29. Krieg und Demokratie
30. Der Einfluss der demokratischen Vorstellungen und Empfindungen auf das Staatsleben
31. Die Gleichheit weckt im Menschen ganz natürlich den Sinn für freiheitliche Institutionen
32. Die demokratischen Vorstellungen von der Regierung begünstigen die Konzentration der staatlichen Gewalt
33. Die demokratischen Gefühle begünstigen in Übereinstimmung mit den demokratischen Vorstellungen die Konzentration der staatlichen Gewalt
34. Besondere Ursachen, die die Zentralisation der staatlichen Gewalt begünstigen oder hemmen
35. Bei den europäischen Nationen unserer Tage wird die souveräne Gewalt stärker, obgleich die Stellung des Souveräns selbst unsicherer wird
36. Welche Art Despotismus die demokratischen Nationen zu befürchten haben
37. Fortsetzung der vorhergehenden Kapitel
38. Zusammenfassende Schlussbetrachtung

Zu dieser Ausgabe
Inhaltsübersicht
Literaturhinweise
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»Tocqueville war, lange vor Egon Erwin Kisch oder Ernest Hemingway, einer der ersten Reisereporter – und einer der besten. […] Tocquevilles Buch besticht immer noch durch seine Beobachtungsschärfe.«
(Samiha Shafy, DIE ZEIT, 05.08.2021)