: Theorie der Romantik

Theorie der Romantik

Hrsg.: Uerlings, Herbert. 437 S. 10 Abb.
ISBN: 978-3-15-018088-4
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"Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie", dekretierte Friedrich Schlegel, und sah ihre Bestimmung in der Vereinigung von Poesie und Philosophie. In Aphorismen und Fragmenten, in Systemprogrammen und Märchen haben die Romantiker ihre selbstreflexiven und universalen Theorien formuliert. Herbert Uerlings Auswahl orientiert sich an den von ihnen selbst gesetzten Schwerpunkten: es geht um Fragen der Poesie und Poetik, der literarischen Kritik, der Philosophie im weiteren Sinne und der Religion, der bildenden Kunst, Musik, und schließlich der Geschichte, Politik und Naturwissenschaft.

Reclams Bände zu den Theorien literarischer Epochen bieten zunächst eine profunde Einleitung zur Epoche selbst. Es folgen, nach Themen geordnet, Texte zeitgenössischer Akteure oder unmittelbar nachfolgender Generationen, die eine umfassende Reflexion der sich herausbildenden Epoche bieten. Lieferbar sind Bände zu Klassik, Romantik, Realismus, Naturalismus und Expressionismus.
Einleitung

I. Philosophie und Religion
Johann Gottlieb Fichte: Wissenschaftslehre. Einleitung
Friedrich Schlegel: Fragmente
Novalis: Fichte-Studien
Novalis: Blütenstaub-Fragmente
Novalis: Die Welt muß romantisiert werden
Novalis:Das Leben – ein Roman
FriedrichHölderlin: Urteil und Sein
Georg Wilhelm Hegel / Friedrich Wilhelm Joseph Schelling / Friedrich Hölderlin: Ältestes Systemprogramm des deutschen Idealismus
Friedrich Schleiermacher: Über die Religion
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Philosophie der Kunst
Karoline von Günderrode: Idee der Erde (An Eusebio)
Gotthilf Heinrich Schubert: Ansichten von der Nachtseite der Naturwissenschaft

II. Poesie
1. Poetologie
Friedrich Schlegel: Fragmente
Friedrich Schlegel: Rede über die Mythologie
Friedrich Schlegel: Brief über den Roman
Novalis: Poesie
Novalis:Die Lehrlinge zu Sais
Wilhelm Heinrich Wackenroder: Von zwei wunderbaren Sprachen und deren geheimnisvoller Kraft
Wilhelm Heinrich Wackenroder: Ein Brief Joseph Berglingers
Friedrich Hölderlin: Fragment von Hyperion
Friedrich Hölderlin: Hyperion an Bellarmin
Gotthilf Heinrich Schubert: Die Sprache des Traumes
Jean Paul: Quelle der romantischen Poesie
AugustWilhelmSchlegel: Poesie
August Wilhelm Schlegel: Antike und romantische Kunst und Poesie

2. Ironie
Friedrich Schlegel: Fragmente
Novalis: Lichtpunkt des Schwebens
Novalis:Monolog

3. Ältere Poesie und Volksdichtung
Ludwig Tieck: Minnelieder aus dem Schwäbischen Zeitalter. Vorrede
Achimvon Arnim: Von Volksliedern
Jacob Grimm: Gedanken, wie sich die Sagen zur Poesie undGeschichte verhalten
Joseph Görres: Die teutschen Volksbücher. Einleitung

4. Märchen
Novalis: Kanon der Poesie
Jacob und Wilhelm Grimm: Kinder- undHausmärchen. Vorrede
III. Literaturkritik, Lesen, Hermeneutik Friedrich Schlegel: Lyceum-Fragmente
Friedrich Schlegel: Vom Wesen der Kritik
Friedrich Schlegel: Über die Unverständlichkeit
Novalis: Kritik und Lesen
Novalis:Der wahre Leser
Friedrich Schleiermacher: Hermeneutik. Einleitung
Friedrich Schlegel: Über Goethes Meister
Novalis: Über Goethes Meister

IV. Malerei und Musik
Wilhelm Heinrich Wackenroder: Raffaels Erscheinung
AugustWilhelmSchlegel:Die Gemälde
Philipp Otto Runge: Brief an Daniel Runge
Joseph Görres: Die Zeiten. Vier Blätter, nach Zeichnungen von Ph.O. Runge
Caspar David Friedrich: Brief an Professor Schulz
Caspar David Friedrich: Da hier einmal von Beschreibungen die Rede ist
Heinrich von Kleist: Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft
E. T. A. Hoffmann: Beethovens Instrumentalmusik

V. Geschichtsphilosophie und Politik
Friedrich Schlegel: Versuch über den Begriff des Republikanismus
Novalis: Glauben und Liebe oder Der König und die Königin
Novalis: Politische Aphorismen
Novalis: Europa
Adam Müller: Die Elemente der Staatskunst
Johann Gottlieb Fichte: Reden an die deutscheNation

Anmerkungen
Zu den Autoren
Literaturhinweise
Abbildungsverzeichnis