Keller, Gottfried: Der grüne Heinrich

Keller, Gottfried: Der grüne Heinrich. Nach der 1. Fassung von 1854/55

Hrsg.: Drews, Jörg. 955 S.
ISBN: 978-3-15-018282-6
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Kellers Der grüne Heinrich ist auch heute noch eines der ganz großen Leseabenteuer: Der berühmte Bildungs- und Antibildungsroman steht in einer Reihe mit Moritz' Anton Reiser, Goethes Wilhelm Meister und Stifters Nachsommer, ist aber realitätsgesättigter und psychologisch scharfsichtiger, kurz: moderner als diese. Die Ausgabe folgt, wie heute allgemein üblich, der 1. Fassung des Romans von 1854/55.
Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman Der grüne Heinrich führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus Die Leute von Seldwyla verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.
»Ein Meisterwerk, ein knorriges Meisterwerk, denn Glätte fehlt ihm, oder eigentlich fehlt sie ihm nicht, denn gerade auch, weil sie ihm fehlt, überzeugt dieser Roman.«
(Hans-Martin Gauger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.2019)