Schneider, Karl H.: Geschichte der Bauernbefreiung

Originalausgabe
2010
206 S.
ISBN: 978-3-15-018735-7
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Wenige historische Umbrüche haben so tiefgreifend das Leben einer Mehrheit der Bevölkerung verändert wie der Prozess der Bauernbefreiung ab der Mitte des 18. Jahrhunderts. Durch ihn entstand erst eine Landwirtschaft, wie wir sie heute kennen, eine Landwirtschaft nach Marktgesetzen. Denn diese braucht freie Bauern: unfreie Arbeit, Gutsherrschaft, Zehntherrschaft und Zwang zur Beteiligung an der Bewirtschaftung von Gemeineigentum mussten überwunden werden. Diesen komplizierten, etwa 100 Jahre dauernden Prozess, mit dem die Voraussetzungen für Industrialisierung, Bevölkerungswachstum und Urbanisierung geschaffen wurden, beschreibt dieser neue Band.
Vorwort

1 Elemente der Abhängigkeit
1.1 Vor-Geschichte
1.2 Die Grundherrschaft
1.3 Das Dorf als Gemeinschaft der Ungleichen
1.4 Die Rolle des Marktes
1.5 Wagen, Verändern, Probieren: Reformen im 18. Jahrhundert
1.6 Die Kosten der Abhängigkeit

2 Der Durchbruch
2.1 Und dann kam Napoleon
2.2 Reformen in Westdeutschland
2.3 Die preußischen Reformen

3 Zwischenphase
3.1 Im Westen: Keineswegs nur Restauration
3.2 Im Osten: Kein Stillstand

4 Durchbruch: 1830 und die Folgen
4.1 Gesellschaft im Wandel
4.2 Julirevolution
4.3 Der Vormärz

5 1848: Der Abschluss
5.1 Der Aufstand
5.2 Perspektiven

6 Die Praxis
6.1 Preußen
6.2 Westelbische Gebiete

7 Die andere Seite: Gemeinheitsteilungen und Verkoppelungen

8 Der große Umbruch?

Literaturverzeichnis
Zum Autor


Karl H. Schneider ist Professor für Geschichte an der Universität Hannover.