Büchner, Georg: Die Briefe

Hrsg.: Martin, Ariane
240 S.
ISBN: 978-3-15-018835-4
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Büchner hat in seinem kurzen Leben aller Wahrscheinlichkeit nach ausführliche Briefwechsel mit vielen verschiedenen Adressaten geführt. Die Überlieferungslage ist allerdings noch viel schlechter als bei seinen Werken: viele Briefe sind gar nicht in der Handschrift erhalten, andere nur in Teilen, den Großteil kennt man nur aus Ausschnitten, die die Adressaten in die Ausgaben des 19. Jahrhunderts einbrachten. Gleichwohl stehen in diesen Briefen hochberühmte Selbstaussagen wie etwa die vom »gräßlichen Fatalismus der Geschichte« – ihre Bedeutung als politisches Bekenntnis ist zweifelhaft. Die vorliegende neue kritische Ausgabe ediert den gesamten erhaltenen Text, wertet ihn nach seinem Überlieferungsstand und kommentiert ausführlich alle zeitgeschichtlichen Bezüge.
1. Briefe an die Familie
2. Briefe an Edouard Reuss
3. Briefe an Wilhelmine Jaeglé
4. Briefe an Straßburger Freunde
5. Briefe an Karl Gutzkow (mit einem Anschreiben an Johann David Sauerländer)
6. Konspirative Briefe an »Kater« und »Hund«
7. Behördenbriefe in die Schweiz

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Kommentar
Verzeichnis der Briefe
Verzeichnis der Briefe in wahrscheinlicher chronologischer Folge
Siglen und Abkürzungen
Literaturverzeichnis
Register
Georg Büchner (17.10.1813 Goddelau bei Darmstadt – 19.2.1837 Zürich) beschäftigte sich bereits während seines Studiums der Medizin mit Geschichte und Philosophie und fand zum politischen Engagement, das u. a. zur Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte führte. Ein Jahr später zwang ihn die von ihm verfasste Flugschrift Der Hessische Landbote, in der Büchner die Landbevölkerung zur Auflehnung gegen die Oberschicht aufrief, zur Flucht. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Dantons Tod, das das Thema der Französischen Revolution aufnimmt, sowie das Lustspiel Leonce und Lena und das unvollendete Drama Woyzeck.