Goethe, Johann Wolfgang: Faust. Der Tragödie Erster Teil

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Hellberg, Wolf Dieter
210 S. 9 Abb.
ISBN: 978-3-15-019152-1
Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« bietet Klassikertexte mit Kommentar und ist damit speziell auf die Bedürfnisse des Deutschunterrichts zugeschnitten. Die Bände haben nicht nur ein größeres Format als die Universal-Bibliothek, sie sind vor allem auch inhaltlich gewachsen. Auf die sorgfältig edierten Texte folgt ein Anhang mit Materialien, die das Verständnis des Werkes erleichtern und Impulse für Diskussionen im Unterricht liefern: Text- und Bilddokumente zu Quellen und Stoff, zur Biographie des Autors, zu seiner Epoche sowie zur Rezeptionsgeschichte.Die Herausgeber sind erfahrene Schulpraktiker, die die Materialien nach den gegenwärtigen Erkenntnissen von Germanistik und Schuldidaktik für jeden Band neu erarbeitet haben.

Die Bände von »Reclam XL« sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit denen der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

Weitere Informationen zur Reihe, eine Übersicht über alle XL-Titel und einen Blick ins Buch von Reclam XL Iphigenie auf Tauris
finden Sie hier.
Faust. Der Tragödie Erster Teil

Anhang

1. Zur Textgestalt

2. Anmerkungen

3. Leben und Zeit: Goethes Leben bis zum Erscheinen des Faust in der Ausgabe der Werke 1808

4. Stoffgeschichte
4.1 Der historische Faust und das Volksbuch
4.2 Das Buch Hiob
4.3 Das Schicksal der Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt

5. Epochen: Faust zwischen Sturm und Drang und Klassik

6. Entstehungsgeschichte des Faust. Der Tragödie Erster Teil

7. Goethes Äußerungen zur Entstehung von Faust I von 1775 bis 1806

8. Metrische Formen

9. Auf dem Blocksberg: »Walpurgissack« und Satansmesse

10. Kerker: Frühere Fassung (Urfaust) im Vergleich zur Fassung letzter Hand

11. Die Uraufführung

12. Deutungsansätze
12.1 Deutungsansätze I: Perfektibilisten gegen Non-Perfektibilisten – Wer ist Faust?
12.2 Deutungsansätze II: Der Teufel als dynamisches Prinzip
12.3 Deutungsansätze III: Der Faust-Mythos

13. Literaturhinweise
Johann Wolfgang Goethe (seit 1782: von; 28. 8. 1749 Frankfurt a. M. – 22. 3. 1832 Weimar) hat als Lyriker, Prosa-Autor und Dramatiker Epoche machende Werke des Sturm und Drang und der Klassik mit europaweiter Wirkung verfasst. Von Herzog Karl August von Sachsen-Weimar für den Weimar Hof verpflichtet, wo er u. a. für das Theater zuständig war, prägte er in der Zusammenarbeit mit Schiller besonders die Epoche der Weimarer Klassik. Goethes Interessen erstreckten sich auch auf unterschiedlichste Wissenschaften, zu denen er umfangreiche Schriften beitrug.
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