Baudelaire, Charles: Les Fleurs du Mal / Die Blumen des Bösen

Frz./Dt. Übers.: Fahrenbach-Wachendorff, Monika. Anm.: Hina, Horst. Nachw.: Kloocke, Kurt
650 S.
ISBN: 978-3-15-019217-7
11,80 €

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Baudelaires »Fleurs du Mal«, in erster Auflage im Juni 1857 erschienen, sind der Beginn der modernen Lyrik. Die Übersetzung von Monika Fahrenbach-Wachendorff, eine gereimte Versübertragung, setzt sich zum Ziel, Baudelaires Text, vor allem seine Bilder, genau wiederzugeben und die Dichte und Eindringlichkeit des Originals zu bewahren. Sie erschien erstmals 1980 bei Reclam und wurde für diese Ausgabe und für die Neuausgabe in der Reclam Bibliothek vollständig revidiert.
Les Fleurs du Mal [1861] | Die Blumen des Bösen

Au Lecteur | An den Leser

Spleen et Idéal | Spleen und Ideal

Tableaux parisiens | Pariser Bilder

Le Vin | Der Wein

Fleurs du Mal | Blumen des Bösen

Révolte | Aufruhr

La Mort | Der Tod

Poèmes apportés par la troisième édition, 1868 | Gedichte, die in der dritten Ausgabe, 1868, hinzugefügt wurden

Les Épaves | Reste

Galanteries | Galante Gedichte

Épigraphes | Inschriften

Pièces diverses | Verschiedene Stücke

Anhang
Préface des Fleurs | Vorwort der Blumen
Préface | Vorwort
Projet de préface pour Les Fleurs du Mal |Entwurf zu einem Vorwort für Die Blumen des Bösen
[Introduction et note des Articles justificatifs] | [Einführung und Anmerkungen zur Verteidigung]
[Notes pour mon avocat] | [Notizen für meinen Verteidiger]

Zur Übersetzung
Anmerkungen
Zeittafel
Nachwort
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Verzeichnis der französischen Überschriften und Gedichtanfänge
Charles-Pierre Baudelaire (9.4.1821 Paris – 31.8.1867 Paris) ist einer der berühmtesten französischen Schriftsteller. Baudelaire, der bereits mit fünf Jahren seinen leiblichen Vater verliert, wächst in einem gestörten Verhältnis zu seinem Stiefvater auf – einem ehrgeizigen Offizier und späteren Admiral. Wegen eines vorangegangenen Schulverweises muss Baudelaire das Baccalauréat als Externer abschließen. Anstatt dem begonnenen Jura-Studium nachzugehen, gibt sich Baudelaire einem ausschweifenden Leben in der Pariser Literaten- und Künstlerszene hin. Bei einer Prostituierten steckt er sich mit Syphilis an. Während der Revolution 1848 ist er Teil der Aufstände in Paris. Sein Leben ist bis zum Schluss von finanziellen wie gesundheitlichen Problemen geprägt.
Charles Baudelaires einziger Gedichtband Les Fleurs du Mal (Blumen des Bösen) ist Ausdruck seiner morbiden Faszination für das Hässliche und den Verfall, was ihn zu einem Vorläufer der Dekadenz-Dichtung macht. Der Band brachte ihm einen Strafprozess wegen Beleidigung der öffentlichen Moral ein. Bekannt war Baudelaire seinen Zeitgenossen als Kunstkenner, Wagner-Enthusiast und Übersetzer der Schauerliteratur Edgar Allan Poes, den er als einen Bruder im Geiste ansah. Mit dem posthum erschienen Le Spleen de Paris (dt. Der Spleen von Paris) erschafft Baudelaire eine neue literarische Gattung: das Prosagedicht.