Schiller, Friedrich: Der Verbrecher aus verlorener Ehre. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Schiller, Friedrich: Der Verbrecher aus verlorener Ehre. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: May, Yomb; Braun, Friederike
Format: 11,4 x 17 cm
68 S. 6 Abb.
ISBN: 978-3-15-019241-2
3,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Oft wird behauptet, Schiller habe mit seiner Erzählung der »wahren Geschichte« des berüchtigten Verbrechers Johann Friedrich Schwan, genannt der Sonnenwirt, das Genre der Kriminalgeschichte erfunden. Das hat er zwar nicht, dennoch ist das Werk ein frühes und besonders erfolgreiches Beispiel für die überaus beliebte literarische Gattung, die Unterhaltung mit frühen Formen von Sozialpsychologie verband und dabei gleichzeitig juristisches Wissen, z. B. über Tatmotive und Zurechnungsfähigkeit, verbreiten wollte.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
Der Verbrecher aus verlorener Ehre

Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Leben und Zeit
4. Stoff- und Entstehungsgeschichte
4.1 Schillers Drama Die Räuber
4.2 Friedrich Schwahn, genannt der Sonnenwirt
4.3 Die Haft des Zeitgenossen Christian Friedrich Daniel Schubart
4.4 Erste Veröffentlichung in der Zeitschrift Thalia
5. Räuberbanden um 1800: Der Schinderhannes
6. Kritik und Kunst
6.1 Zeitgenössische Kritiken
6.2 Hermann Kurz, Der Sonnenwirt
7. Gattungsfragen
7.1 Kriminalerzählung oder Verbrecherliteratur?
7.2 Erzählung oder Novelle?
8. Verbrecher und Verbrechen in der Literatur des 19. Jahrhunderts
8.1 Fjodor Dostojewskijs Schuld und Sühne
8.2 Heinrich von Kleists Michael Kohlhaas
9. Verbrecher und Verbrechen: Opfer und Täter im 21. Jahrhundert
10. Literaturhinweise
Friedrich Schiller (seit 1802: von; 10. 11. 1759 Marbach a. N. – 9. 5. 1805 Weimar) bildet mit Goethe den Kern der Weimarer Klassik, der bedeutendsten deutschen Literaturepoche. Schiller begann als Aufsehen erregender Sturm-und-Drang-Dichter und prägte seit 1795 als Publizist, Theoretiker, Dramatiker und Lyriker das berühmte klassische Weimarer Jahrzehnt. Schillers Dramen gehören noch heute zu den meistgespielten der deutschen Literatur, seine Gedichte, z. B. die Balladen, zählten im 19. Jahrhundert und darüber hinaus zum festen kulturellen Kanon der deutschen Literatur.
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