Detering, Heinrich: Die Öffentlichkeit der Literatur

Detering, Heinrich: Die Öffentlichkeit der Literatur

Reden und Randnotizen
[Was bedeutet das alles?]
80 S.
ISBN: 978-3-15-019387-7
Die Freiheit von Sprache und Dichtung ist nicht selbstverständlich. Weil Literatur angewiesen ist auf Vermittlung, kann jede Einschränkung ihrer Vermittlungswege sie empfindlich verletzen (wie Heinrich Detering in »Zum Beispiel Ungarn« zeigt). Weil aber Literatur immer auch ihre eigenen Institutionen zu unterlaufen und zu erneuern vermag, ist Kulturpessimismus keine Option.

Deterings Reden und Essays umspannen Institutionen der literarischen Öffentlichkeit vom Lektorat bis zum Nobelpreis, vom Feuilleton bis zur Forschung. Immer zeichnet sie eine Liebe zu Sprache und Literatur aus, die den Lyriker und Literaturwissenschaftler in all seinen Arbeiten bestimmt – und die ansteckend ist.
Vorbemerkung
Wer hat Angst vorm Sprachverfall?
Über Kulturpessimismus und Sprachkritik

Antragsprosa, Freiheitsträume, Glück
Von der Freiheit des Forschens

Literaturwissenschaft und Feuilleton
Ein Zwischenruf

Der Großkritiker und die Germanistik
In Erinnerung an Marcel Reich-Ranicki

Wozu Akademien?
Ein Plädoyer

Zum Beispiel Ungarn
Über Begegnungen zwischen Akademien

Poesie und Wissen
Ein Divertimento im Wissenschaftskolleg

Der Preis der Moral
Der Literaturnobelpreis und seine Kritiker

Der Gegenleser
Lob des Lektors

Der Anfang des Glüks
Anmerkungen zum Kinderbuch

Nachweis der Redeanlasse und Erstdrucke

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