Tieck, Ludwig: Der blonde Eckbert / Der Runenberg. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Tieck, Ludwig: Der blonde Eckbert / Der Runenberg.
Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext
Hrsg.: Jansen, Uwe
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
88 S. 7 Abb.
ISBN: 978-3-15-019404-1
3,60 €

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Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Zwei Musterbeispiele des romantischen Kunstmärchens, dessen Gattung durch Tiecks Blonden Eckbert geradezu begründet wurde. Im Blonden Eckbert, schrieb A. W. Schlegel, »werden Schauer erregt, an denen keine Hässlichkeit der Erscheinungen teilhat, und die umso überraschender treffen, weil sie nicht mit großen Zurüstungen herbeigeführt werden.«

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.
Der blonde Eckbert
Der Runenberg

Anhang
1. Zur Textgestalt
2. Anmerkungen
3. Leben und Zeit
4. Entstehung
5. Ein »Archiv« der Romantik?
5.1 Frühromantische Theorie: Friedrich Schlegel
5.2 Wunderbares und Gewöhnliches
5.3 Mensch und Natur
5.4 Märchen oder Novelle?
5.5 Wirkungen
6. Literaturhinweise
(Johann) Ludwig Tieck (31.5.1773 Berlin – 28.4.1853 Berlin) zählt zusammen mit Novalis und den Schlegel-Brüdern zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Romantik. Neben seiner Tätigkeit als freier Schriftsteller war er ab 1825 in Dresden als Hofrat und Dramaturg am Hoftheater tätig. 1842 folgte er dem Ruf König Friedrich Wilhelms IV. als Theatermacher nach Berlin, wo er auch seinen Lebensabend verbrachte.
Tieck begann bereits auf dem Gymnasium mit dem Verfassen von Dramen und Erzählungen. Der Briefroman William Lovell, in dem er den Niedergang eines enterbten jungen Briten beschreibt, steht am Beginn seines romantischen Schaffens. Besondere Bekanntheit erlangte Tieck mit dem Verfassen von Märchen: In den Bereich des Schauerromans begibt er sich mit Der blonde Eckbert während Der Runenberg in romantischer Manier mit der Unvereinbarkeit von Realität und idyllischer Verklärung spielt. Der gestiefelte Kater – sein wohl bekanntestes Märchenspiel – löste, aufgrund des sprechenden Katers als Protagonist und dem fiktiven unerbittlichen Publikum auf der Bühne, bei seiner Uraufführung einen öffentlichen, aber auch von Tieck kalkulierten Eklat aus.
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