Seneca: Der gute Tod

Seneca: Der gute Tod

[Was bedeutet das alles?]
Neuübersetzung
Ausw. und Übers.: König, Gerd
95 S.
ISBN: 978-3-15-019460-7
Senecas Gedanken über den Tod, vor fast 2000 Jahren formuliert, sind erstaunlich zeitlos und von großer Aktualität: Nicht nur, dass wir uns mit dem Tod auseinandersetzen sollen, statt die Gedanken an ihn beiseite zu schieben, nein: Wir sollten uns freuen, dass es den Tod gibt, der manchmal eine Erlösung sein kann! Auch dafür, dass wir die Möglichkeit haben, unserem Leben ein Ende zu setzen. Wir sollten uns überlegen, wie wir sterben wollen, und entsprechende Vorkehrungen treffen. Und wer einen Freund verloren hat, der solle die Trauer irgendwann ablegen und sich dankbar der gemeinsam verlebten Zeit erinnern. In einer Einleitung ordnet Gerd König Senecas Anschauungen über den Tod in die antike Philosophie ein.
Einleitung

I. Die Furcht vor dem Tod
II. Der Tod als Teil des vorbestimmten Lebenswegs
III. Folgerungen für eine gute Lebensgestaltung
IV. Der Tod als Befreiung
V. Der Lebensabend
VI. Suizid und »guter Tod«
VII. Der Umgang mit dem Tod Nahestehender

Literaturhinweise