Thomson, Judith Jarvis: A Defense of Abortion / Eine Verteidigung der Abtreibung

Englisch/Deutsch. [Great Papers Philosophie]
Neuübersetzung
Übers.: Kruse-Ebeling, Ute
Hrsg.: Schroth, Jörg
122 S.
ISBN: 978-3-15-019580-2
7,00 €

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Ist das Recht des Fötus auf Leben höher einzuschätzen als das Recht der Mutter auf ihren eigenen Körper?
1971 diskutierte Judith Jarvis Thomson diese Frage in einem berühmten Gedankenexperiment: Stellen Sie sich vor, Sie werden ohne Bewusstsein an den Blutkreislauf eines schwer erkrankten berühmten Violinisten angeschlossen, um dessen Leben zu retten. Dürfen Sie sich später entfernen und so den Tod des berühmten Künstlers in Kauf nehmen? Thomson bejaht dies und überträgt das Ergebnis auf die Debatte um Abtreibung.
Der klassische Text erscheint hier in neuer Übersetzung und mit einem den Argumentationsgang und die Wirkungsgeschichte rekonstruierenden Kommentar.

Die Reihe »Great Papers Philosophie« bietet bahnbrechende Aufsätze der Philosophie:

- Eine zeichengenaue, zitierfähige Wiedergabe des Textes (links das fremdsprachige Original, rechts eine neue Übersetzung).
- Eine philosophiegeschichtliche Einordnung: Wie dachte man früher über das Problem? Welche Veränderung bewirkte der Aufsatz? Wie denkt man heute darüber?
- Eine Analyse des Textes bzw. eine Rekonstruktion seiner Argumentationsstruktur, gefolgt von einem Abschnitt über den Autor sowie ein kommentiertes Literaturverzeichnis.
A Defense of Abortion / Eine Verteidigung der Abtreibung

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Literaturhinweise
Nachwort
1 Es gibt kein gutes Argument dafür, dass der Fötus ab der Befruchtung eine Person ist: Kritik des Kontinuitätsarguments
2 Das Argument vom Personenstatus des Fötus auf das Abtreibungsverbot: Das Lebensrechtargument
3 Die Geigeranalogie
4 Abtreibung an sich selbst nach einer Vergewaltigung ist moralisch erlaubt
5 Keine Abtreibung, um das Leben der Frau zu retten? Die extreme Auffassung folgt nicht aus dem Lebensrechtargument
6 Das Recht auf Leben
7 Das Recht des Fötus auf die Nutzung des Körpers der Schwangeren
8 Sollen impliziert kein Recht: Moralisch verwerfliche Abtreibung ohne Rechtsverletzung
9 Schwangere Frauen als barmherzige Samariterinnen
10 Kurze zusammenfassende Darstellung von Thomsons Argumentation
11 Einwände gegen Thomsons Argumentation

Zur Autorin
Judith Jarvis Thomson, geb. 1929, emeritierte Professorin für Philosophie am Massachusetts Institute of Technology (MIT), einflussreiche Moralphilosophin.
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