Miller, Arthur: A View from the Bridge

Miller, Arthur: A View from the Bridge

A Play in Two Acts
Engl. Hrsg.: Geisen, Herbert
151 S.
ISBN: 978-3-15-019847-6
4,60 €

inkl. MWSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Versandkostenfrei in D ab einem Bestellwert von EUR 25

Lieferung zwischen Montag, 17.08.2020, und Mittwoch, 19.08.2020. Aufgrund der aktuellen Situation kann es zu längeren Versandlaufzeiten kommen.

Informationen zu Bestellung, Vertragsschluss, Zahlung, Widerruf

Verkauf dieses Titels nur in die Bundesrepublik Deutschland, nach Österreich und in die Schweiz.

In A View from the Bridge, 1955 uraufgeführt (seine endgültige Fassung fand das Drama ein Jahr später in einer Inszenierung von Peter Brook), dramatisiert Arthur Miller eine Geschichte, die er einem New Yorker Hafenarbeiter verdankt und in der es um den Verrat eines italienischen Einwanderers an zwei illegal eingewanderten Verwandten geht. An dieser Geschichte faszinierte Miller besonders das, wie er es nannte, mythische Element. Die »Brücke« des Titels ist die Brooklyn Bridge, die den auf Long Island gelegenen Stadtteil Brooklyn mit der Südspitze Manhattans verbindet. Das Stück war Vorlage für Filme von Luchino Visconti (Rocco und seine Brüder) und Sidney Lumet; Dustin Hoffman spielte in einer New Yorker Inszenierung 1965 mit, Scarlett Johannson 2009.

Ungekürzte und unbearbeitete Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Arthur Miller (17.10.1915 New York – 10.2.2005 in Roxbury), Sohn einer jüdischen Immigrantenfamilie, ist ein amerikanischer Autor und Drehbuchschreiber. Arthur Miller studiert nach der Schule Wirtschaftswissenschaften und Geschichte. Nachdem sein Stück No Villain zweifach prämiert wird, belegt er anglistische Literatur und Drama bis 1938 an der University of Michigan. Miller ist ein scharfer Gesellschaftskritiker, der etwa in Death of a Salesman (dt. Tod eines Handlungsreisenden) die amerikanische Erfolgsgesellschaft anprangert oder in The Crucible (dt. Die Hexenjagd) mit der Kommunistenverfolgung des US-Senators Joseph McCarthys hart ins Gericht geht. Für sein Engagement wurde Miller 2003 mit dem ›Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft‹ ausgezeichnet. Arthur Miller war fünf Jahre mit Marylin Monroe verheiratet.