Vergil: Aeneis

Vergil: Aeneis.

Prosaübertr., Nachw. u. Namensverz: Ebersbach, Volker
457 S.
ISBN: 978-3-15-020150-3
11,95 €

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Vergils sagenhaftes Epos über die Flucht des Aeneas aus seiner brennenden Vaterstadt Troja, seine abenteuerlichen Irrfahrten, seinen Abstieg in die Unterwelt und seine Ankunft in der neuen Heimat Italien gehört seit über zweitausend Jahren zu den wichtigsten und einflussreichsten Werken der Weltliteratur. Der Gründungsmythos des römischen Volkes in der glänzenden Prosaübertragung von Volker Ebersbach.
Vergil (Publius Vergilius Maro, 15. Oktober 70 v. Chr. Andes/Pietole bei Mantua – 21. September 19 v. Chr. Brundisium/Brindisi) gilt als bedeutendster römischer Dichter. Er stammt aus dem Dorf Andes bei Mantua, wo sein väterliches Landgut liegt. Bei der Landverteilung an die Veteranen rettete Octavian, der spätere Kaiser Augustus, Vergils Besitztümer und dessen Leben. Er gehörte mit anderen Dichtern wie Horaz, Properz und Varius zum Kreis um den Kunstförderer Maecenas, der in engem Kontakt zu Augustus stand. Seine ländliche Herkunft verarbeitet Vergil in einer Sammlung von zehn Hirtengedichten, den Eklogen, oder auch Bucolica genannt. Vergil widmet Maecenas aus freundschaftlicher Verbundenheit die Lehrgedicht-Sammlung Georgica, die in vier Büchern Wissen über den Landbau vermittelt. Sein bekanntestes Werk ist das Epos Aeneis. In diesem Auftragswerk für Augustus, das die Flucht des Äneas aus dem zerstörten Troja nach Latium beschreibt, gibt Vergil dem römischen Gründungsmythos eine programmatische literarische Form.