Shakespeare, William: Ein Sommernachtstraum

Übers.: Hamburger, Maik
Nachwort: Draesner, Ulrike
95 S.
ISBN: 978-3-15-020289-0
6,50 €

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Maik Hamburgers Shakespeare-Übersetzungen zeichnen sich durch besondere – auch sprachlich-stilistische – Nähe zum Original und vor allem durch ihre Bühnenwirkung aus. Für den Übersetzer stand im Vordergrund, dass Shakespeares Text für Schauspieler geschrieben ist, dazu, um auf der Bühne verwirklicht zu werden. Der Text ist Sinninhalt, Wohlklang, Wortzauber, Sprachfaszinosum – aber er ist mehr: er enthält Anweisungen für den Darsteller, die aus einer Theatersituation heraus erkennbar sind. Nur in dem Maße, in dem man den Text als Theatersprache überträgt, wird man dem Bühnenautor, Schauspieler und Show-Biz-Manager Shakespeare annähernd gerecht.
William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford – 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain’s Men (später King’s Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa Julius Cäsar (Julius Caesar), Heinrich V. (King Henry V) oder Richard III. Daneben stehen Komödien wie Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream) oder Viel Lärm um nichts (Much ado about nothing) oder Tragödien, wie Macbeth, Othello, Hamlet und König Lear (King Lear). In Romeo und Julia (Romeo and Juliet) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.

Übersetzt von Maik Hamburger:
Maik Hamburger, 1931 in Shanghai geboren und in England aufgewachsen, war fast 30 Jahre Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und war von 1993 bis 2002 Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Neben Shakespeare hat er u. a. Arthur Miller, Tennessee Williams und Sean O’Casey übersetzt.

Mit einem Nachwort von Ulrike Draesner:
Ulrike Draesner, geboren 1962, studierte englische und deutsche Literaturwissenschaft in München und Oxford, promovierte 1992 und lebt seit 1996 als Autorin von Romanen, Erzählungen, Gedichten und Essays in Berlin. Seit 2018 ist sie Professorin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter: Joachim-Ringelnatz-Preis, Nicolas-Born-Literaturpreis, Bayrischer Literaturpreis, Ida Dehmel Literaturpreis der GEDOK, Deutscher Preis für Nature Writing, Preis der Literatour-Nord. Weitere Informationen zu Ulrike Draesner finden Sie hier.