Shakespeare, William: The Sonnets / Die Sonette

Engl./Dt.
Übers.: Regis, Gottlob
Nachw.: Sabin, Stefana
165 S.
ISBN: 978-3-15-020350-7
8,50 €

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Als Dramatiker wird Shakespeare von keinem anderen an Bekanntheit und Popularität übertroffen. Seine 154 Sonette, entstanden in den 90er Jahren des 16. Jahrhunderts, als die Übersetzung von Petrarcas »Canzoniere« am elisabethanischen Hof eine regelrechte Mode des »sonnetteering« auslöste, kamen dagegen erst spät zu Ruhm. Die in dieser Ausgabe wieder zugänglich gemachte Übersetzung von Gottlob Regis aus dem Jahr 1836 hat die Lektüre der Sonette Shakespeares im deutschen Sprachraum maßgeblich geprägt: ebenso wie ein literaturhistorisches ist sie ein literarisches Dokument.
William Shakespeare (23.4.1564 in Stratford – 23.4.1616 in Stratford) gehört neben Christopher Marlowe und Ben Jonson zu den maßgeblichen Protagonisten des Elisabethanischen Theaters. Der Sohn eines Handschuhherstellers besucht eine Lateinschule und beginnt mit seiner Mitgliedschaft bei den Lord Chamberlain’s Men (später King’s Men) seine Karriere als Schriftsteller, Lyriker und Schauspieler. Ab 1599 ist Shakespeare Teilhaber des Globe Theaters in London. 1612 zieht er zurück in seine Heimatstadt Stratford, wo er seinen Lebensabend verbringt. Neben 154 Sonetten und Versdichtungen werden ihm 38 Dramen zugeschrieben, die er in einem Zeitraum von 21 Jahren zu Papier bringt. Bekannt sind Geschichtsdramen, wie etwa Julius Cäsar (Julius Caesar), Heinrich V. (King Henry V) oder Richard III. Daneben stehen Komödien wie Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night’s Dream) oder Viel Lärm um nichts (Much ado about nothing) oder Tragödien, wie Macbeth, Othello, Hamlet und König Lear (King Lear). In Romeo und Julia (Romeo and Juliet) schuf Shakespeare eines der populärsten Liebespaare der Theatergeschichte.