Missfeldt, Jochen: Du graue Stadt am Meer

Missfeldt, Jochen: Du graue Stadt am Meer

Der Dichter Theodor Storm in seinem Jahrhundert. Biographie
495 S.
ISBN: 978-3-15-020368-2
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Zwischen Wolken und Meer, zwischen Musik und Juristerei, zwischen Romantik und Moderne – Jochen Missfeldt hat eine umfassende Biographie Theodor Storms, des großen Dichters und Erzählers des 19. Jahrhunderts, für unsere Zeit verfasst.
Erste Husumer Periode 1817–1835
Wolken über Land und Meer – »Lewer duad üs Slaav« – Sonntagskind – Herkommen – Am Lagedeich – Vaters Wurzeln – Die Hohle Gasse 3 – Die Familie – Mutter Lucie – Kindheit und Verklärung – Haus und Hof, Stall und Garten – Klippschulzeit – Zwischen Schauder und Behagen: Geschichten – Sängers Abendlied – Magere Kost für den jungen Poeten – Pheaterdonner


Lübeck, Kiel und Berlin 1835–1842
Von den Buddenbrooks zu Bertha von Buchan – Dr. Magister Antonio Wanst – Das Projekt Bertha – Berlin – Lieder dreier Freunde und ein Heiratsantrag – Kinderliebespaare


Zweite Husumer Periode 1842–1853
Untergerichtsadvocat Storm – Storm gründet den »Singverein« – High Noon in Husum – Liebe und Religion, Gott und das Hohelied – Eifersucht – Mittagszauber – Storms starkes Stück: Die Hauscopulation – Trümmerhaufen: Erste Ehejahre – Ein grünes Blatt – Ein unpolitisches Tier im Exil


Exil in Potsdam 1853–1856
Storm im Militär-Kasino Potsdam – Lessing gegen Tannhäuser, ein Sängerwettstreit – Kugler und Co: Calau lässt grüßen – Storm gegen Fontane, Fontane gegen Storm – Kennwort Bibber – Für meine Söhne – Gott helfe zur ewigen Seeligkeit durch Jesus Christus. Amen! – Im Sonnenschein – Sei du unser Gast


Exil in Heiligenstadt 1856–1864
Richterjahre: Hilf Himmel, welch eine Stadt! – Es ist hier gar schön und gut sein – Constanzes Liebesleid: Schwangerschaften – Auf dem Staatshof: Anne Lene, die Unerreichbare – Das Heiligenstädter Parkett: Adel, römischer Abend, Singverein – Störmchen, Störmchen, es ist zum Verzweifeln – Constanze: Freue Dich, ich komme nicht doppelt nach Haus – Veronica, du musst dein Leben ändern – Körperlich verliere ich meine letzten Haare. Und die Söhne? Auf Weihnachten 1862 zu 231 – Unter dem Tannenbaum: Der Duft der Erinnerung – Constanze ausnahmsweise wohl und kräftig, Cäcilie aber todeskrank – Die Strumpfbandgeschichte – Von Kindern und Katzen, Käfern und Märchen


Dritte Husumer Periode 1864–1880
Kehrte ich auf Wunsch meiner Landsleute in meine Heimat zurück – Das Sagen aber haben die Sieger – Ein kleines Endchen für uns, ganz für uns – Storms Düppel ist Fontanes Preußen – Dänisch Westindien in Husum – Ich werde fett und melancholisch – All mein Glück begraben – Gehorsam ist eine Hundetugend – Fäden ins Leben spinnen: Drei Frauen – Bravo, Herr Storm! – Wachrufen – In der Wasserreihe oder Die Piefkes kommen – Gesanglos und beklommen – Im Poetenstübchen oder als wir jüngst in Regensburg waren – Solange der
Sabel arbeitet, soll der Schnabel schweigen – Im Produktionsfieber – Eine Halligfahrt – »Draußen im Heidedorf« – Klang und Nachklang: Leopoldskron – Nun aber »Viola Tricolor«! – Was nun? – Über die Heide – Drei Brüder – »Ein stiller Musikant« – Trüffelhund sucht Carsten Curator – »Carsten Curator« – Taugenichts Hans – Vater, Töchter und Söhne – Nun strammen Schrittes weiter – Die Söhne des Senators


Altersjahre in Hademarschen 1880–1888
Blick durch das Poetenfenster: Eichendorffsche Wald- und Wiesengründe – »Der Herr Etatsrat« – Spuk im Amtsrichterhaus – Lucies Kissinger Phantasie – Der freche Jude Ebers? – Fährt die Zeit fort, uns leise zu verschlingen – Von Grieshuus zu den Königskindern – »Ein Fest auf Haderslevhuus« – »Es waren zwei Königskinder« – Es ist ein schlimmes Jahr, das 1886 – »Bötjer Basch« – Reise an den schwarzen Seen vorbei – »Ein Bekenntnis« – Waldkauz und schwarzer Kater

Epilog

Anhang
Literaturverzeichnis
Anmerkungen
Personenregister
Jochen Missfeldt, 1941 in Satrup/Schleswig geboren, Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Volkskunde, Verfasser von Romanen, Gedichten und Erzählungen, Träger des Theodor-Storm-Preises 2010.