: Sind wir dafür geschaffen, in Paaren zu leben?

Sind wir dafür geschaffen, in Paaren zu leben?

Kluge Antworten auf eine der drängendsten Lebensfragen
Broschiert. Format 11,4 x 17 cm
142 S.
ISBN: 978-3-15-020491-7
Es gibt keine Sehnsucht, die tiefer in uns sitzt: Die Liebe des Lebens zu finden, ist auch in modernen Gesellschaften noch das große Ideal. Je mehr Freiheiten wir haben, je flexibler wir werden, desto drängender wird der Wunsch nach Wärme und Halt. Gleichzeitig steigen die Scheidungsraten, wird das Single-Dasein zur Normalität. – Ist der Mensch überhaupt gemacht für das Glück zu zweit?
Solch grundsätzliche Fragen rufen unweigerlich die Philosophen auf den Plan. Was sie zu diesem Thema zu sagen haben, welche Positionen sie vertreten und in welchem Zusammenhang diese stehen, das stellt dieser Band zusammen und bietet damit intellektuelle Anregungen zur Bewältigung eines drängenden lebenspraktischen Problems auch und besonders unserer Zeit.
Im Band enthalten sind u.a. Texte von Eva Illouz und Slavoj Žižek, ein Gespräch mit Brigitte Kronauer und Wilhelm Schmid.

Der zweite Band der neuen Buchreihe von Philosophie Magazin und Reclam. Die Bände bieten knappe Gedankenanregungen; eine geistreiche Mischung aus Essay, Einführung in das Denken und Texte der wichtigsten Philosophen sowie Gespräche mit zeitgenössischen Denkern: kluge Antworten auf wichtige Fragen der Zeit.
Wolfram Eilenberger: Sind wir dafür geschaffen, in Paaren zu leben?
Ferdinand Fellmann, Julia Fischer: Natürlich zu zweit?
Martin Duru: Glanz und Elend des Paarlebens
Nils Markwardt: Kann uns die Liebe retten?
Eva Illouz: Das überforderte Paar
Svenja Flaßpöhler: Zwei sind einer zu wenig
Brigitte Kronauer, Wilhelm Schmid: Gibt es das Glück als Paar?
Slavoj Žižek: Heirate dich selbst!
Alain Badiou: Ein Ereignis, das uns einen ersten Sinn schenkt

Zum Weiterlesen
Augustinus: Bekenntnisse
Roland Barthes: Fragmente einer Sprache der Liebe
Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht
Diogenes Laertios: Leben und Lehre der Philosophen
Epiktet: Handbüchlein der Moral
Charles Fourier: Aus der neuen Liebeswelt
Sigmund Freud: Über einige neurotische Mechanismen bei Eifersucht, Paranoia und Homosexualität
Jaques Lacan: Der Diskurs an die Katholiken
Niklas Luhmann: Liebe. Eine Übung
John Stuart Mill: Über die Freiheit
Platon: Symposion
Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

Im Anhang
Text- und Autorenverzeichnis