Brauchitsch, Boris von: Kleine Geschichte der Fotografie

3., durchges. und erw. Auflage
336 S. 136, teils farb. Abb.
ISBN: 978-3-15-020519-8
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Diese Kleine Geschichte des Kunsthistorikers und Fotografen Boris von Brauchitsch stellt die gesellschaftliche Bedeutung und Funktion der Fotografie in den Mittelpunkt und sie untersucht die Veränderung der Wahrnehmung seit der ersten öffentlichen Präsentation des Mediums im Jahre 1839. Mehr als 130 Bildbeispiele zeigen neben einer kleinen Auswahl unvermeidlicher Inkunabeln v. a. solche Fotografien, die wichtige Entwicklungen, Stile und Tendenzen aufschlussreich belegen.
Die klassische Einführung wurde für die dritte Auflage vollständig durchgesehen und ergänzt.
Vorwort
Einleitung

Der dunkle Raum der Kunstgeschichte
Von der Camera obscura zur Spiegelreflexkamera

Das Festhalten des flüchtigen Lichts
Wedgwood, Talbot, Niepce und Daguerre

Johann Peter Hebel – Unverhofftes Wiedersehen

1839 – das Jahr des internationalen technischen Durchbruchs
Die öffentliche Präsentation der Fotografie

Ein neues Medium steht bereit
Hill, Krone, Nègre, Nadar und die frühen Fotografinnen

Jäger und Sammler
Die Erfassung der Welt: Abenteuer und Exotik

Walter Benjamin – Zwischen Folterkammer und Thronsaal

Frühe Sozialdokumentation
Fenton, Curtis, Dmitrijew und Zille

Schneller als das Auge
Die Bewegungsstudien von Muybridge und Marey

Kunst und Fotografie
Die Piktorialisten um 1900

Eine neue Zeit: Fotografie in Farbe
Ducos du Hauron, Joly und die Brüder Lumière

Neu, straight, sachlich
Internationale Tendenzen 1910–1930

Ernst Kallai – Malerei und Fotografie

Fotografie für alle
August Sander und die Amateurfotografie

Fotografie und Propaganda
Kommunismus und Nationalsozialismus

Surrealismus zwischen den Weltkriegen
Atget, Man Ray und List

Wissensdurst und Schaulust
Reportagefotografie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Virtuosen der Oberfläche
Modefotografie seit 1930

Der besondere Augenblick
Kertész, Brassaï und Cartier-Bresson

Henri Cartier-Bresson – Den Atem anhalten

Auferstanden aus Ruinen
Nachkriegsfotografie in Deutschland und die Family of Man

Macht der Masse
Magnum und die Problematik der Bildreportage

Leitbilder
Das repräsentative Porträt

American Dreams / American Nightmares
Arbus, Frank und Mark

Subjektive Fotografie
Steinert und die Folgen

Voyeurismus und Intimität
Waplington, Clark, Araki und Mapplethorpe

Sofortbilder
Kunst und Polaroid

Fotografie erobert die Kunstbetriebe
Vom Mixed Media zum Großbild

Wirklichkeit, Wunsch und Lüge
Autobiografien mit der Kamera 1980–2000

Hervé Guibert – Das Zimmer

Inszenierte Fotografie 1: Rollenspiele und moderne Märchen
Sherman, Lüthi und Klauke

Der träge Blick
Basilico, Niedermayr und die Becher-Schule

Inszenierte Fotografie 2: Der Bruch mit dem Authentischen
Der arrangierte Zufall und die Welt als Modell

Am Anfang war das Bild
Fotografie und Digitalisierung

Anhang
Anmerkungen
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Personenregister
Sachregister
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