Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra

Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen

Nachw.: Simon, Josef
371 S.
ISBN: 978-3-15-021706-1
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Ein Solitär der Literaturgeschichte und zugleich Hauptwerk des Philosophen Friedrich Nietzsche. Eine philosophische Dichtung "für Alle und Keinen", in der (der erfundene, östlichen Weisheitslehren verpflichtete) Zarathustra die 'Lehren' Nietzsches verkündet: Von der ewigen Wiederkehr des Gleichen, dem Übermenschen, vom Tod Gottes und dem Willen zur Macht.
Also sprach Zarathustra

[Erster Theil]
Zarathustra's Vorrede

Die Reden Zarathustra's
Von den drei Verwandlungen
Von den Lehrstühlen der Tugend
Von den Hinterweltlern
Von den Verächtern des Leibes
Von den Freuden- und Leidenschaften
Vom bleichen Verbrecher
Vom Lesen und Schreiben
Vom Baum am Berge
Von den Predigern des Todes
Vom Krieg und Kri~gsvolke
Vom neuen Götzen
Von den Fliegen des Marktes
Von der Keuschheit
Vom Freunde
Von tausend und Einem Ziele
Von der Nächstenliebe
Vom Wege des Schaffenden
Von alten und jungen Weiblein
Vom Biss der Natter
Von Kind und Ehe
Vom freien Tode
Von der schenkenden Tugend

Zweiter Theil
Das Kind mit dem Spiegel
Auf den glückseligen Inseln
Von den Mitleidigen
Von den Priestern
Von den Tugendhaften
Vom Gesindel
Von den Taranteln
Von den berühmten Weisen
Das Nachtlied
Das Tanzlied
Das Grablied
Von der Selbst-Ueberwindung
Von den Erhabenen
Vom Lande der Bidung
Von der unbefleckten Erkenntniss
Von den Gelehrten
Von den Dichtern
Von grossen Ereignissen
Der Wahrsager
Von der Erlösung
Von der Menschen-Klugheit
Die stillste Stunde

Dritter Theil
Der Wanderer
Vom Gesicht und Räthsel
Von der Seligkeit wider Willen
Vor Sonnen-Aufgang
Von der verkleinernden Tugend
Auf dem Oelberge
Vom Vorübergehen
Von den Abtrünnigen
Die Heimkehr
Von den drei Bösen
Vom Geist der Schwere
Von alten und neuen Tafeln
Der Genesende
Von der grossen Sehnsucht
Das andere Tanzlied
Die sieben Siegel
(Oder: das Ja- und Amen-Lied)

Vierter und letzter Theil
Das Honig-Opfer
Der N othschrei
Gespräch mit den Königen
Der Blutegel
Der Zauberer
Ausser Dienst
Der hässlichste Mensch
Der freiwillige Bettler
Der Schatten
Mittags
Die Begrüssung
Das Abendmahl
,.Nom höperen Menschen
Das Lied der Schwermuth
Von der Wissenschaft
Unter Töchtern der Wüste
Die Erweckung
Das Eselsfest
Das Nachtwandler-Lied
Das Zeichen

Editorische Notiz
Nachwort
Friedrich Nietzsche (15.10.1844 Röcken bei Lützen [Sachsen] – 25.8.1900 Weimar) prägte mit seiner Philosophie ganze Generationen von Literaten, zu deren bekanntesten Thomas Mann gehört. Bereits während seiner Altphilologie-Professur in Basel zwangen ihn gesundheitliche Probleme 1879 in die Frühpensionierung. Dies gilt als Auftakt einer langen Krankheitsgeschichte, die mit dem berühmten Zusammenbruch in Turin 1889 einen Höhepunkt findet. Als Grund wird eine Progressive Paralyse als Folge einer Syphilis-Erkrankung ausgemacht. Kern von Nietzsches »Philosophie mit dem Hammer« ist die Auflösung aller starren Denkmuster. Diese verdichtet sich in prägnanter Weise in einer Mischform aus Prosa und Lyrik – den Aphorismen. Seine frühe Einsicht, dass es keine absoluten Wahrheiten und Werte gibt, führte ihn zum Nihilismus und zur »Umwertung aller Werte«. Diese gipfelt in seinem Spätwerk Also sprach Zarathustra in einer Überwindung aller Schranken und mündet in absoluter Lebensbejahung. Maßgeblich hierfür ist der von ihm geformte Begriff des »Übermenschen«.