Wersin, Michael: Am Anfang war der Dreiklang
(E-Book)

Eine Harmonielehre mit Hörbeispielen
EPUB (mit unsichtbarem Wasserzeichen).
Für E-Reader/Tablet/Smartphone/PC/Mac.
ISBN: 978-3-15-960987-4
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Dreiklänge und ihre Erweiterungen gehören zu den elementaren musikalischen Ausdrucksmitteln. Ohne Dreiklang keine Kadenz, keine von Harmonien bestimmte musikalische Form. Mit dem Dreiklang begann es, dann erweiterten sich die harmonischen Ausdrucksformen im Laufe der Musikgeschichte. Im 19. Jahrhundert beispielsweise bringt Richard Wagner in dem berühmten Tristan-Akkord die klassische Dreiklangharmonik ins Schweben. Im 20. Jahrhundert schließlich löst sich die Dreiklangharmonik auf.

Michael Wersin dokumentiert in seiner historischen Harmonielehre diese Entwicklung von den Anfängen im Frühbarock über Bach, Haydn und Schumann bis in die Moderne mit Debussy. Technische Details betrachtet er nicht isoliert. Für ihn sind sie vielmehr wesentliche Elemente der Musik, die ihr erst ihre eigentliche Ausdruckskraft verleihen.

Hörbeispiele (je nach Lesegerät im E-Book oder auf der Reclam Website verfügbar) machen es leicht, die Erläuterungen akustisch nachzuvollziehen.

Wer Musik liebt, wer selbst musiziert, lernt hier, harmonische und satztechnische Zusammenhänge zu verstehen. Und ganz nebenbei gewinnt er ein tieferes Verständnis von Musik überhaupt.
Zur Einführung

1 Am Anfang war der Dreiklang
Oder doch nicht?

Renaissance bis Hochbarock
2 „Verzage nicht…“
Elementare Begriffe der Akkordlehre

3 Ein Blick auf den harmonischen „Materialvorrat“
Welche Dreiklänge verwendet der Komponist?

4 Perspektivenwechsel
Wie agieren die horizontalen Linien des Satzes miteinander?

5 Neue Dimensionen tun sich auf
Weiterentwicklung der Harmonik im Barock

6 „Ziehe mich dir nach“
Harmonische Stringenz am Beispiel des Quintfalls


Spätbarock
7 Die Spannung steigt, die Spannung fällt
Von der Kadenz als Mittel zur Schlussbildung

8 Ein differenzierterer Blick auf das harmonische Material
Die Haupt- und Nebendreiklänge

9 Harmonik und Melodik in Wechselwirkung
Die Durchgänge

10 Eine maßgebliche Erweiterung der Dreiklangsharmonik
Die Septimakkorde

11 Die Akkorde als Bestandteile eines Bezugssystems
Die funktionale Betrachtung der Harmonik

12 „Schaut hin, dort liegt im finstern Stall…“
Harmonik als Ausdrucksmittel

13 Das Ritornell durchwandert die Stufen
Harmonik gliedert den barocken Concerto-Satz


Klassik
14 Einmal zum Doppelstrich und zurück
Ein musikalischer Scherz beleuchtet das Phänomen der musikalischen Wegstrecke

15 Das geheime Innenleben des klassischen Satzes
Harmonik als Grundparameter musikalischer Formbildung


Romantik
16 Sie liebt mich ,sie liebt mich nicht
Romantische Harmonik als Ausdrucksmittel für Uneindeutigkeit

17 Ein Ausweg findet sich erst am Schluss
Der Tristan-Akkord als Sinnbild für spätromantische Verstrickungen


Impressionismus
18 Segeln mit Debussy
Frischer Wind lüftet Wagners Harmonien-Dickicht

Mit den Dreiklängen am Ende
Oder doch nicht?


Verzeichnisse
Sachregister
Personenregister
Michael Wersin wurde 1966 in Bielefeld (Deutschland) geboren. Er studierte in München Gesang, Gehörbildung, Chordirigieren und Musikwissenschaft und ist am Konservatorium Feldkirch (Vorarlberg) als Professor für Musikgeschichte, an der Musikhochschule Luzern als Gastdozent und am Priesterseminar „Germanicum“ in Rom als Stimmbildner und Sprecherzieher beschäftigt. An der diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen ist er Dozent und Studienleiter der klassischen Kirchenmusikstudiengänge. Bei der St. Galler Dommusik leitet er das Profiensemble „Cappella Vocale“ und ist verantwortlich für eine Barockkonzert-Reihe. Darüber hinaus schreibt er für das deutsche Klassik-Magazin RONDO.
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