Droste, Wiglaf; Klink, Vincent: Wir schnallen den Gürtel weiter

Droste, Wiglaf; Klink, Vincent: Wir schnallen den Gürtel weiter. Eine Essenz aus Häuptling Eigener Herd

Zeichng.: F. K. Waechter
314 S.

ISBN: 978-3-15-020158-9
EUR (D): 9,95 *
EUR (A) 10,30 / CHF 14,90

300 dpi Cover





Häuptling Eigener Herd heißt die "kulinarische Kampf(zeit)schrift" des Stuttgarter Sternekochs Vincent Klink und des Berliner Satirikers und Dichters Wiglaf Droste, von der seit 1999 über 30 Ausgaben erschienen sind. In ihr wird "der Lebensmittelindustrie gehörig in die Giftküche" gespuckt, aber es werden auch existentielle Fragen beantwortet wie: "Wo isst Gott?", "Heißen alle Rinder Ralle?" oder "Macht kochen albern?". Die besten Beiträge der beiden Urheber versammelt dieser Band.

Autorinformation

Droste, Wiglaf; Klink, Vincent Wiglaf Droste, geboren 1961, lebt in Berlin. Für seine Kolumnen in der taz und im Kritischen Tagebuch beim WDR erhielt er 2003 den Ben-Witter-Preis. 2005 wurde Wiglaf Droste mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. In der Begründung der Jury heißt es unter anderem: "Mit Blick auf die deutsche Literaturgeschichte sind Vergleiche zu Autoren wie Robert Gernhardt oder Kurt Tucholsky angebracht und begründbar. Droste hat seine Vorgänger jedoch nicht kopiert, sondern einen eigenen, unverwechselbaren Ton gefunden. Seine kompromisslosen, häufig mit zynischem Gestus vorgetragenen Satiren und Glossen sind sprachliche Kabinettstückchen von hohem literarischen Rang." Zuletzt erschien bei Reclam sein Buch Kafkas Affe stampft den Blues (RT 20139).

Vincent Klink, 1949 geboren, zählt zu den besten Köchen Deutschlands; mit seinen Fernseh-Kochsendungen "Koch-Kunst mit Vincent Klink" und "ARD-Buffet" wurde er einem großen Publikum bekannt. Seit 1991 betreibt er in Stuttgart das Restaurant "Wielandshöhe". Als Koch war er einer der ersten Anhänger der "Nouvelle Cuisine", auf deren Grundlagen er sich aber bald eine Küche mit schwäbischen und mediterranen Einflüssen erarbeitete. Klink gab die Rübe, ein Magazin für kulinarische Literatur heraus und betreute zehn Jahre lang Cotta's Kulinarischen Almanach. Seit 1999 erscheint in Vincent Klinks eigener Edition vierteljährlich die von ihm und Wiglaf Droste herausgegebene Zeitschrift Häuptling Eigener Herd.

Pressestimmen

Der Band sollte Menschen, die ähnlich gerne kochen wie sie lesen, viel Freude machen. Anderen natürlich auch.
Rondo, Der Standard

Ein rundum kurzweiliges Buch, das erfreut und lehrreich ist.
Buchkultur

Die Anthologie sammelt Beiträge, "eine Essenz", aus über 30 Ausgaben der Zeitschrift "Häuptling eigener Herd". Das ist eine Zeitschrift, die in kein Regal passt, außer quer. Damit ist dann auch der Inhalt hinreichend beschrieben. (...) Das Buch ist komisch, frech, aber informativ, hier legen keine Kochpäpste die Kochbibel aus, hier singen die kleinen Propheten das Hohe Lied des Lebensgenusses.
Schwäbisches Tagblatt – Tagblatt Anzeiger

Ein schmackhafter Eintopf, gewürzt mit Rezepten von schlicht bis aufwendig, dass selbst Feinschmeckern sich einsabbern.
Südwest Presse

Ein Lebens-Mittel für Hirn und Ranzen, man will's nimmer weglegen.
Heilbronner Stimme

Lesens- und sehenswert. In der kulinarischen Landschaft einmalig.
Schwarzwälder Bote


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